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Die Vampire und Dirk - Der Vampir-Horror Roman: Das Blutmal

Dirk und die VampireDer Vampir-Horror-Roman
Das Blutmal

Der Vampir-Horror-Roman ist eine Legende des Heftromans. Ich bin leider erst nach Einstellung der Reihe auf die Serie gestoßen und habe in den achtziger Jahren jede Menge davon gelesen.

Dreißig Jahre später wiederhole ich das Experiment Vampir-Horror-Roman lesen nochmals. Ob es immer noch gefällt?


Das BlutmalDas Blutmal
von Jens Lindberg

Vampir Horror-Roman Nr. 15
März 1972 / DM 1,-

Pabel Verlag
Professor Theo Idusch füttert seine Jura-Studenten gerade mit  Wissen rund um die letzten Hexenprozesse im europäischen Raum. 1782 wurde das Kindermädchen Anna Göldi, nach einem  fragwürdigen Prozess wegen Hexerei, in der Schweiz geköpft. Das löste in Europa damals einen Sturm der Entrüstung aus und war auch offiziell der letzte Fall dieser Art.

Die junge Studentin Anna Dori hängt gebannt an des Professors Lippen und steigert sich sichtbar in die Geschichte hinein. Ein blutroter Perlenring bildet sich plötzlich um ihren Hals und sie wird fast ohnmächtig, kommt aber schnell wieder auf die Beine. Ihr Freund, Veit Kloss, ebenfalls Student, holt sie ab und bemerkt den blasser werdenden Ring um ihren Hals, macht sich jedoch weiter keine Gedanken.

 Die beiden leben bei Frau Spatz zur Untermiete, haben aber zwei getrennte Zimmer. Naja, eigentlich verbringen sie ihre Freizeit so gut es geht gemeinsam und eine Verlobung ist für die nahe Zukunft angedacht. Diese wohnliche Zweisamkeit ist der guten Frau Spatz ein Dorn im Auge,  schließlich betreibt sie keinen Puff, und deshalb gibt es des öfteren eine Diskussion. Nachdem sie mal wieder ihren Standpunkt vertreten hat sinnt Veit darüber nach, wie schön es doch ohne die Alte wäre. Außerdem kämen sie dann schneller an eine gemeinsame Wohnung. Anna wird plötzlich still und der rote Ring zeigt sich wieder um ihren Hals. Kurze Zeit später klingelt es und ein Nachbar berichtet, dass Frau Spatz einen tödlichen Unfall  hatte. Entweder ist sie plötzlich vom Balkon gestürzt oder schlimmer noch, sie ist gesprungen. Veit kippt  aus den Latschen und braucht ein paar Tage  bis er den Vorfall verdaut hat, denn schließlich hat er der alten Damen den Tod gewünscht.

Das gute an dem Ableben der Vermieterin ist, dass Anna und Veit endlich die gewünschte Wohnung beziehen können.  Bei der folgenden Einweihungsparty klagt dann ihr Freund Gerd Menz über seine verrissenen Klausuren und dass ihm jetzt der schärfste aller Prüfer, Reimers - genannt der  Schinder, im Nacken sitzt.  Wieder wird Anna ruhig und Veit entdeckt erneut den roten Ring um ihren Hals. Am anderen Tag gibt es in der Uni dann die schreckliche Nachricht über Reimers Autounfall. Menz freute sich zwar, aber in Veit kommt so langsam der Verdacht auf, dass Anna die Verursacherin der Unfälle ist. Der plötzlich auftauchende Halsring gepaart mit der zeitlichen Nähe zu den  Unglücken sprechen gegen sie. Ist sie eine Hexe? Sie tut unbekümmert und weiß von nichts, nur Veit kann das nicht glauben und zieht sich immer mehr von ihr zurück. Er entschließt sich Professor Idusch aufzusuchen und ihn um Rat zu bitten. Er ist Experte auf dem Gebiet.

Idusch hört sich die Sache zwar an, glaubt aber nicht an Übernatürliche Dinge und vermutet eher eine psychische Sache bei Veit. Um seinen Studenten nicht hilflos stehen zu lassen, bietet er sich als weiteres Opfer für die angebliche Hexe an. Veit soll Anna erzählen, dass der Professor die Zukunft seines Schülers eher bei den Taxifahrern denn als Anwalt sieht. Ob was an den phantastischen Unterstellungen dran ist wird man dann ja sehen. Mit einem mulmigen Gefühl verlässt der junge Mann die Wohnung des werdenden Vaters.

Anna entgeht die immer raschere Entfremdung zu Veit natürlich nicht und sie macht sich große Sorgen um den geistigen Zustand ihres Freundes. Das auch andere, wie Gerd Menz,  sie unverblümt auf optische Veränderungen ansprechen nervt sie. Angeblich ist ihr Haar jetzt dunkel anstatt blond und ihre Augen haben eine gelbe Farbe angenommen. Ein Blick in den Spiegel sagt ihr was anderes, sie sieht aus wie immer. Die späten Ausflüge Veits zu Professor Idusch sind ihr nicht entgangen und sie wittert einen Komplott. Idusch hat mittlerweile herausbekommen, dass zwischen  der verurteilten Hexe Göldi und Anna eine direkte, verwandtschaftliche Verbindung besteht. Die Sache wird immer mysteriöser und hat wohl doch einen ernsten Hintergrund, zumindest lohnt es sich hier mal etwas genauer nachzuforschen.

Kurz vor der Entbindung bekommt die Frau des Professors Besuch von einer schwarzhaarigen, blassen Frau mit bernsteinfarbenen Augen. Dann setzen die ersten Wehen ein...

Veit bekommt einen Anruf von dem verstört wirkenden Idusch, der ihn in die Klinik bittet. Der Jura-Studenten ahnt Schreckliches und er soll Recht behalten. Leonore Idusch hat nach einer völlig schmerzfreien Geburt, ein 21 Kilo schweres Kind mit einem rostigen Nagel im Mund  geboren, das kurz darauf schon laufen kann. Das schlimmste ist aber, dass die „Kleine“  übelst flucht  und Durst auf Hochprozentiges hat. Die Eltern sind restlos geschockt und Idusch glaubt jetzt auch an die Hexenfähigkeiten von Anna Dori. Frau Idusch hat nur am Rande mitbekommen, was mit ihrem Töchterchen nicht stimmt. Beim öffnen ihrer Tasche fürs Krankenhaus fliegt plötzlich ein großer Schwarm Fledermäuse durchs Zimmer. Eigentlich kommen diese Tiere hier nicht vor, sondern sind eher in der Schweiz und weiter südlich beheimatet.

Die Geburt des Monsters bleibt den Medien natürlich nicht verborgen und Professor Idusch gibt bereitwillig Interviews. Mit normalen Erklärungen kann man dieses Wunder natürlich nicht abtun und so erzählt er von einer Studentin mit seltsamen Fähigkeiten. Zur selben Zeit bittet Anna ihren gemeinsamen Freund Menz um einen Ratschlag. Vielleicht hat er ja eine Lösung parat, wie sie ihre verkorkste Beziehung doch noch retten kann. Als der Freund des Hauses Anna auf die krassen optischen Veränderungen anspricht und eine Querverbindung zu der erwähnten Studentin aus den Medien zieht, flüchtet er aus der Wohnung.

Veit hat keine Lust mehr mit Anna unter einem Dach zu schlafen und sucht Unterschlupf bei einem Freund. Menz wäre eine Adresse, denn der wohnt allein. Vor der Wohnungstür bemerkt er Qualm der unter der Schwelle hervorkriecht. Die Feuerwehr ist schnell gerufen, kann aber nur noch den Tod des Freundes feststellen. Offensichtlich ist er zwar beim rauchen eingeschlafen, hat zudem aber auch ein gebrochenes Genick - so wie die alte Spatz und der Prüfer Reimers.

Voller Panik flüchtet Veit jetzt zu Idusch, der selber völlig fertig nach einer Lösung für seine kleine Familie sucht. Er will Anna direkt auf die Vorfälle ansprechen, doch das Zusammentreffen treibt nur einen weiteren Keil in die Fronten. Der rote Ring erscheint wieder und in Iduschs Wohnung erhängt sich, durch unsichtbare Kräfte getrieben, der Student Veit Kloss. Nach dessen Beerdigung spricht der Professor erneut mit Anna und bittet sie flehentlich, den Zauber über sein Kind rückgängig zu machen. Sie lässt sich überreden und zeigt Milde. Im Krankenhaus passiert ein Wunder und das Kind entwickelt sich, zur Freude der Eltern, zu einem normalen Baby zurück.

Trotzdem muss man die Gesellschaft vor Anna schützen und Idusch bittet sie erneut zu einem Treffen und sie fahren ein wenig mit seinem schnittigen Wagen durch die Gegend.  Anna Dori hat nun herausgefunden, dass die Altvorderen des Professors ebenfalls etwas mit den Hexenprozessen zu tun hatte. Seine Familie wohnte ebenfalls in der Schweiz und nannte sich damals Tschudi, wobei das T. Für Theodor steht. Dann knallt es fürchterlich. Der Wagen des Professors hat eine Kollision mit mit einem plötzlich auftauchenden Pferdefuhrwerk. Er wird herausgeschleudert und beobachtet benommen und mit Schrecken, wie Anna Dori/Gölding in den Flammen umkommt. Seltsam ist nur, dass man nicht eine Spur von der Verunglückten findet...

Dirk und sein SenfMein Senf
Der Fall der Anna Göldin, auch Göldi genannt, ging vor fast 250 Jahren durch die Presse und wurde von den Behörden im schweizerischen Glarus als klarer Fall von Hexerei behandelt. Sie soll das Kind der Tschudis mit einem Schadenzauber mittels einer vergifteten Nadel belegt haben. Daraufhin beschwerte sich das Kindermädchen wegen der schlimmen Verleumdung bei den Stadträten und bekam den Rat das Land zu verlassen, was sie auch tat.  Angeblich spuckte die verhexte achtjährige, Anne Miggeli Tschudi, rostige Nägel und gebärdete sich recht ungeheuerlich und wenig altersgerecht. Man fing die Flüchtige Göldi wieder ein, folterte sie um ihr ein Geständnis  zu entlocken und machte ihr den Prozess. Das Richtschwert hatte dann das letzte Wort. Vorher hat sie aber noch den Zauber vom Kind genommen (!). Die Gründe für die Anklage dürften aber andere gewesen sein, denn Annas Dienstherr, der Arzt Johann Jakop Tschudi, hatte angeblich ein Verhältnis mit seiner Magd. Wäre das herausgekommen, hätte er seine Privilegien und sein Ansehen eingebüßt. Ein triftiger Grund, die lästige Zeugin loszuwerden. Ein Teil der Bevölkerung, immer noch im Hexenwahn der Inquisition gefangen, bzw. kam der Hexenwahn gerade wieder in Mode, wollte die junge Frau auf dem Scheiterhaufen brennen sehen, aber so weit ging man dann doch nicht. Annas Fall markierte am 13. Juni 1782 den Übergang zwischen Hexenwahn und Aufklärung. Anna Göldin wurde erst 2008 offiziell rehabilitiert. Wer genaueres über diesen Prozess erfahren möchte, wird im Netz übrigens gut mit Informationen versorgt.

Der Autor Jens Lindberg hatte also eine geschichtlich fundierte Vorlage für seinen Roman benutzt und die Story in die Neuzeit transportiert. Für spannende 65 Seiten hat es meiner Meinung nach gereicht, da habe ich schon schlechtere Verknüpfungen mit wahren Begebenheiten gelesen. Lindberg hat sich zumindest halbwegs an die überlieferten Fakten gehalten und sogar die Namen der damals Beteiligten verwendet. Natürlich weiß der aufgeklärte Mensch von  heute, dass es keine Hexen gibt (obwohl es Frauen gibt, die behaupten welche zu sein) und die Prozesse oft dazu dienten, unliebsame Personen loszuwerden. Wie skrupellos die Gerichte damals vorgingen, ist schon erschreckend. Oft reichte eine Denunzierung bzw. Falschaussage einer höher gestellten Person oder ein paar Gerüchte aus der Nachbarschaft, um dem einfachen „Bürger“ seiner Rechte zu berauben oder sogar einen Kopf kürzer zu machen.

Am Anfang des Romans habe ich noch angenommen, es handelt sich um eine dieser Liebesgeschichten mit ein paar Gruselelementen, doch spätestens nach dem zweiten Suggestiv-Mord entzweite sich das Pärchen und man belauerte sich gegenseitig. Zuerst mordete Anna aus reiner Freundschaft und hinterher aus purer Rache. Nur der selbstgefällige und etwas arrogant wirkende Professor Idusch (Tschudi), der ja eigentlich ein direkter Widersacher ihrer Ahnin war, kam vergleichsweise glimpflich davon. Gut, er hat seine Fehler eingesehen und bei der Hexe um Mitleid für Frau und Kind  gebeten, woraufhin sie auch seltsamerweise milde reagierte. Konsequenterweise hätte sich die Hexe aber an ihm austoben müssen. Statt dessen mussten Unbeteiligte dran glauben, was die Figur der Anna nicht unbedingt freundlich erscheinen ließ. Die Entfremdung der zwei Liebenden war ein wenig zu langatmig beschrieben und füllte unnötig ein paar Seiten. Ein wenig hatte ich das Gefühl, dass der Autor nicht so recht wusste, wem er jetzt die Rolle des Sympathieträgers zugedacht hatte, denn so richtig ans Herz gewachsen ist mir niemand. Die Figuren im Roman handelten doch eher kühl und steril, außer vielleicht der Kumpel Menz, so ein Typ dreizehntes Semester. Am Ende wurde es heiß. Gemeint ist der schnelle  Abgang der Hexe (und nicht der oft erwähnte enge Lederanzug) die Artgerecht und standesgemäß  verbrannte. Ein durchdachter, spannender Schluss sieht irgendwie anders aus. Bei ihren starken Fähigkeiten, sie brachte über Kilometer entfernt Leute zum Selbstmord, würde es mich nicht wundern, wenn sie den Unfall überlebt hat. Ähnlich wie die Hexe bei Harry Potter, die sich dutzende Male mit großem Getöse hat verbrennen lassen, weil sie die angsterfüllten Gesichter des grölenden Mobs so gerne sah, wenn sie wie Phönix aus der Asche mit dem Besen über ihre Köpfe hinwegflog.

Um die Handlung etwas zu pimpen, klebte Lindberg noch eine ordentliche Portion Peter Blatty hinten dran, der ja, mit seinem Buch „ DER EXORZIST“ von 1971, ein beliebter Vorlagengeber für viele Romane war.  Zudem  noch eine Messerspitze  Rosemarys Baby und wahrscheinlich hat er zusätzlich den ersten Vampir Roman vom Verlagskollegen Hugh Walker, dessen erster Roman für die Serie ebenfalls nichts für besorgte Eltern war, gelesen. Hier übertrieb der Autor Lindberg aber dann doch etwas mit dem wenig wonneproppigen Elternschreck, denn das Baby war ein echtes Schwergewicht – auch fürs Gemüt. Das Kind fluchte direkt nach der Geburt wie ein gesichtstätowierter Hafenarbeiter und bekommt seine Milch nur mit Fusel runter. Linda Blair lässt grüßen. Es hätte ja auch gereicht, wenn das Neugeborene mit Turnschuhen und Socken auf die Welt gekommen wäre.  Der Roman hatte aber auch etwas positives. Hier war mal ein neuer Autor am Werk, dessen Stil ich noch nicht einordnen konnte. Vielleicht hätte mir seine Schreibe ja gefallen, Ansätze waren vorhanden. Oder steckt hinter Lindberg gar ein bekannter Autor und mir fehlt nur die nötige Kenntnis, dieses zu erkennen. Dann nehme ich alles zurück. Zu spät...

Bei aller Recherche bekommt man nichts, aber auch gar nicht über Jens Lindberg heraus  und weitere Romane von ihm  sucht man vergeblich. Ein One-Roman Wunder (naja) wenn man so will. Das der Mann (oder Frau) aus Deutschland kam ist wahrscheinlich, denn der Roman spielt eindeutig im süddeutschen Raum. München wird hier irgendwo mal beiläufig als Uni-Stadt erwähnt. Die Gründe, warum man nichts über seine Person herausfindet sind also ungewiss. Vielleicht hat hier tatsächlich ein bekannter Autor ein neues Pseudonym ausprobiert (obwohl der Schreibstil nicht gerade Wiedererkennungswert hat) oder irgendein „Student“ hat mal eben seine knappe Haushaltskasse aufgebessert. Linberg kannte sich nämlich mit dem Studentenleben prima aus. Ein Studierter also. Überhaupt hat sich der Autor um einen saloppen Sprachgebrauch bemüht, zumindest für damalige Verhältnisse. Eben ein Roman seiner Zeit, samt dem dazugehörigen VW Käfer...

Was gab es sonst noch?
Thole verteilte Küsschen. Eine klasse Idee, denn der pinke Lippenstift gab dem Cover eine super schmusige Hintergrundbemalung und war ein krasser Gegensatz zur unteren Hälfte des Bildes. Das Gesicht der „Hübschen“ mit den großen Augen hat etwas magisches, hypnotisierendes und ein wenig Brust musste natürlich auch sein. Ein gelungenes Bild mit  Pop-Art Elementen. Der Afro, den die Dame auf dem Kopf trägt, war zu dieser Zeit absolut angesagt. Sogar Paul Breitner hatte einen. Er war, nach eigener Aussage, jahrelang Gefangener seiner eigenen Haare.

Es ist schon eine Weile her, dass ich mal solche Briefe mit Lippenstift verzierten Kussmund bekommen habe, aber dunkel kann ich mich noch daran erinnern. Irgendein armes Mädchen mit Geschmacksverkalkung, eine Klasse unter mir, hat sie damals verschickt. Hinterher kam heraus, dass der Brief falsch zugestellt wurde und sie an mir keinerlei Interesse hatte. Mädchen! Eine damalige Bekannte hatte sogar eine ganze Wand abgeknuscht um ihr Zimmer zu verzieren. Ich zog die Variante der aufgeklebten Zigarettenschachteln als Schallschutz für ungetrübten Musikgenuss vor. Ob es was gebracht hat können nur die Nachbarn beantworten, aber ich denke mal, wenn ich mich recht an ihre grimmigen Gesichter erinnere, eher nicht.
Ich weiche vom Thema ab...

Die Bertholds waren wie immer recht schrecklich anzusehen. Besonders das Große mit dem erdrosselten Veit (heraushängender Zunge und hervorquellende Augen) war schön schaurig.

Jens Lindberg hat es zudem geschafft ohne die kleinen Zeichnungen auszukommen, die normalerweise die Kapitel trennen. Nummerierungen gab es auch nicht. Nur eine Freizeile trennte die einzelnen Abschnitte. Irgendwie habe ich die kleinen Särge und Vampire vermisst...

 

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Kommentare  

#1 Thomas Mühbauer 2016-02-24 09:56
Wie immer ein schöner Artikel; diese Reihe gehört für mich aktuell zu den Höhepunkten im Zauberspiegel. Von Jens Lindberg gab es unter anderem in den sechziger Jahren diverse Romane zur Serie 77 Sunset Strip im Tesslof Verlag, Das Blutmal war aber sein einziger Ausflug in's Gruselgenre.
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#2 Andreas Decker 2016-02-24 11:47
Das war mir neu, dass das eine historische Vorlage hatte. Interessant.

Sollte mich nicht wundern, wenn Lindberg irgendein Mainstream- oder Literaturautor gewesen wäre, der mal ein Heft schreiben wollte. Der Roman passte ganz gut in die frühen VHRs, als sich das Schema F noch nicht rausgebildet hatte.
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#3 Schnabel 2016-02-24 12:57
Den Namen Jens Lindberg kennt man auch als 77 Sunset Strip-Autor, ob es sich um ein Pseudonym oder Realnamen handelt, ist mir nicht bekannt.
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#4 Toni 2016-02-24 17:23
Ich habe bei Lindberg sofort an den Fall mit dem entführten Baby gedacht :o ...Aber der wurde mit h geschrieben. Trotzdem vielen Dank für die Info. 77 Sunset Strip war übrigens eine coole Serie. Das Fingerschnippen vom Anfangslied habe ich nie hinbekommen. Ich war der einzige in der Klasse, der nicht schnippen konnte (schnüff)

Lindberg hatte zwar nicht das Rad neu erfunden aber sein Roman passte schon zu den VHRs, bzw. hat nicht gestört. Immerhin. Der Fall Göldi sagte mir vorher auch nicht viel. Da kann man mal sehen, dass Heftromane doch nicht nur Schund waren sondern auch lehrreich...

Thomas Mühlbauer danke fürs Lob :-)
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#5 Feldese 2018-01-10 09:09
Sehr interessanter Artikel, klasse geschrieben und strukturiert!
Da geht man doch sofort auf die ÜBERSICHT, um mehr zu lesen.
(Der zauberspiegel ist wirklich ein zauberfüllhorn. Man entdeckt irgendetwas, kommt dadurch zu einem anderen Artikel, gerät an ein weiteres Thema usw., usw. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich früher ohne zauberspiegel Zug gefahren bin... 8) )
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#6 Toni 2018-01-10 12:01
Danke fürs Lob Feldese. Mir geht's auch so mit den Artikel. Suchst im Bereich Heftroman irgendetwas, landest du unweigerlich beim Zauberspiegel. Ob man will oder nicht :lol:
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