Nautilus 123: Zeitschleifen und Doppelgänger

Nautilus 123Time Loops im Stil des ewigen Murmeltiertags, das morbide Spiel mit Doppelgängern im phantastischen Film und das Geheimnis der psychologischen Thriller von Patricia Highsmith sind die Themen der Juni-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS - Abenteuer & Phantastik.

Falls man in die Vergangenheit zurück reisen könnte, würde man damit die eigene Zukunft verändern?

Könnte man sich selber oder den eigenen Großeltern begegnen?


Und würde die Ermordung des Großvaters in der Vergangenheit die eigene Existenz in der Zukunft auslöschen, so dass es einen niemals gegeben hat und man folglich auch gar nicht in die Vergangenheit reisen würde?

Diese und weitere Paradoxe zur Idee von Zeitreisen und Zeitschleifen in Wissenschaft und Phantastik hinterfragt die Ausgabe 123, 06/2014, der NAUTILUS anlässlich der aktuellen Kinostarts von gleich zwei entsprechenden SF-Filmen.

Hauptdarstellerin Emily Blunt berichtet im Interview zum neuen Alien-SF- und Time Loop-Referenzthriller "Edge of Tomorrow" ausführlich über die Dreharbeiten, und zu "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" gibt es einen Bericht vom Set mit Regisseur Bryan Singer sowie ein Gespräch mit Publikumsliebling Peter Dinklage, der hier den fiesen und mutanten-hassenden Roboter-Erfinder Bolivar Trask verkörpert, dessen tödliche Erfindung mittels Zeitreise in die Vergangenheit verhindert werden soll.

Begleitend zu den Filmfeatures gibt es einen Sachartikel über die verzwickte Logik der Zeitparadoxe und eine Galerie der sehenswertesten phantastischen Filme mit Zeitschleifen.

Um die befremdliche Begegnung mit einem Doppelgänger geht es im verstörenden und tödlich endenden Psycho-Thriller "Enemy" von Regisseur Denis Villeneuve mit Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle vollkommen gleich aussehender Personen, die per Zufall aufeinander treffen.

Ein begleitender Sachartikel beleuchtet die grundlegenden Strukturen und Muster des Doppelgänger-Motivs im Genre des phantastischen Films mittels zum Verwechseln gleich aussehender Personen, böser Zwillinge, Klone, fieser Körperfresser und mörderischer Identitätsdiebe.

Der Identitätsdieb und charmante Psychopath Tom Ripley war auch die erfolgreichste und gleich mehrfach verfilmte Erfindung der Thriller-Autorin Patricia Highsmith, die mit ihren psychologischen Krimis das Subgenre des Whydunit erschuf.

Zur aktuellen Inszenierung ihres Psycho-Thrillers "Die zwei Gesichter des Januars" berichten im Heft der Hauptdarsteller Viggo Mortensen und der Regisseur und Drehbuch-Autor Hossein Amini, der mit dieser sehenswerten Verfilmung sein Regie-Debüt gibt. Das Geheimnis der Krimi-Plots von Patricia Highsmith, die in ihrem Werk stets die dunkleren Aspekte der handelnden Personen zwischen psychologischem Schrecken und makaberen Morden auslotet, erforscht in Roman und Film ein ausführlicher Begleitartikel.

Weiterhin im Heft ist eine Werkschau der Superhelden des Marvel-Universums seit der Firmengründung als Comic-Verlag und eine Übersicht aller bisherigen und kommenden Verfilmungen bis zum Jahr 2016, die Vorschau auf die phantastischen Filmstarts im Juni, aktuelle DVD- und Blu-ray-Besprechungen, die Übersicht zu kommenden F&SF-Romanen mit Autoren-Kurzinterviews und im Games-Teil Entwickler-Gespräche zu den Fantasy-Games "Bound by Flame" und "Dark Souls II" sowie eine Übersicht zu neuen und empfehlenswerten Games kleiner und unabhängiger Spiele-Labels, die mit frischen Ideen und jeder Menge Spielspaß glänzen.

Bild: Nautilus 123, Abenteuer Medien Verlag

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