Neue STAR WARS-Trilogie hält sich nicht an bereits veröffentlichte Geschichten

Walt Disney CompanyWie Disney auf Starwars.com bekannt gab, werden bereits veröffentlichte Romane, Comics und Videospiele, die nach Episode VI spielen, nicht in der dritten STAR WARS-Trilogie berücksichtigt.

Somit läuft die Geschichte um Luke Skywalker, Leia und Han Solo sowie ihren Kindern in den geplanten STAR WARS-Filmen anders ab, als sie die Fans aus den diversen Romanen kennen.

Nichtsdestotrotz hält sich Disney die Option offen, bekannte Plots und Figuren in abgewandelter Form ggfs. in den geplanten STAR WARS-Filmen einfließen zu lassen.


Bevor STAR WARS VII am 17. Dezember 2015 in den Kinos anläuft, startet im Herbst 2014 die neue STAR WARS-Animationsserie REBELS.

Bild: Logo The Walt Disney Company aus der Wikipedia

Kommentare  

#1 Alter Hahn 2014-04-30 10:26
Schon als der erste "Star - Wars" ein Erfolg wurde, jhat George Lucas gesagt, dass es eigentlich neun Teile sind und er mitten drin angefangen hätte, die Geschichte zu erzählen. "Das Imperium schlägt zurück" war noch nicht richtig in Planung, als in Deutschland (vermutlich vorher in Ami-Land) ein Taschenbuch erschien, wo die Abenteuer von Luke & Co. weiter erzählt wurden - was aber mit dem, was später im Kino zu sehen war, absolut nichts zu tun hatte. Leider habe ich das Buch damals einem weiblichen Jedi geschenkt (Tina Berner - für Insider) und kan nicht mal mehr angeben, welcher Verlag das war. Aber danach kamen dann in Comics und Romanen samt Computerspielen etc. immer neue "Mutmaßungen" hervor, wie es wohl weiter geht. Ich vermute, dass man sich bei den Filmen etwas nach dem ursprünglichen Konzept von George Lucas richten - und die Sache nach dem heutigen Publikumsgeschmack eben verfeinern und würzen wird. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie es weiter geht...und zwar "richtig" weiter geht...
#2 Andreas Decker 2014-04-30 11:11
Obwohl ich nicht mehr viel von Abrams halte, hat er hier natürlich recht. Es wäre völlig bescheuert, sich von zig Romanen da konzeptionelle Fesseln anlegen zu lassen.

Der Roman von Alan Dean Foster (bei Goldmann) war damals eine Anomalie. Als er geschrieben wurde, gab es die Merchandisingmaschine Star Wars noch nicht. Mittlerweile braucht man ja einen Doktor in Nerdologie, um bei den Star Wars-Romanen und Comics noch durchzublicken.

Außerdem werden alle Beteiligten froh sein, wieder auf Anfang gesetzt zu werden. Kommt neuer Schwung in die Kassen.
#3 Remis Blanchard 2014-04-30 13:05
Ich kann mich auch erinnern, dass immer gesagt wurde, die Star Wars Trilogie würde aus neun Teilen bestehen und dass die erste Trilogie eigentlich die Mitte sei. Erst sehr viel später hieß es dann es wäre nur ein Sechsteiler.
Das erste Star Wars Taschenbuch das ich mir gekauft hatte hieß: Die neuen Abenteuer von Luke Skywalker, war von Allan Dean Foster geschrieben und ist im Goldmann Verlag erschienen. Es muss so kurz nach dem ersten Film erschienen sein, denn ich kann mich erinnern, dass ich damals sehnsüchtig auf den zweiten Film gewartet habe.
Das erste Comic das ich mir gekauft hatte war diese Krieg der Sterne Album Serie die im Ehapa Verlag erschienen war und hieß: Acht gegen eine Welt.
#4 Heiko Langhans 2014-04-30 14:04
Die einzigen Romane, die durch dieses Dekret an "Status" verlieren, sind die drei Thrawn-Bücher von Timothy Zahn. Sie galten lange Zeit als "offizielle" Fortsetzung der Luke-Filme. Alle anderen sind Beiwerk.
(... ich werde den Teufel tun und die drei ältesten Filme als "Episoden 4 bis 6" verunglimpfen ... :D )
#5 Advok 2014-04-30 19:18
#1: Das Buch hieß tatsächlich "Die neuen Abenteuer von Luke Skywalker" (siehe #3 vom Remis) und war von Allan Dean Foster, der damals eigentlich fast alle SF-Filmbücher verfasst hat - Alien, Star Trek, Das schwarze Loch. Nicht zuletzt auch Star Wars 4 als Ghostwriter ...

Die Differenzen dieses Buchs zum Film "Das Imperium schlägt zurück" sind enorm - wichtiger aber sind die Dinge, die inhaltlich in beiden ähnlich verlaufen: Darth Vader ist Lukes Vater, und ich glaube mich zu erinnern, dass Luke auch im Buch eine Hand verliert.

Robert Vogel hat mal gemeint, dass das Buch keine Alternative sei, sondern durchaus als Filmfortsetzung im Raum stand für den Fall, dass der erste (also vierte) Teil kein Erfolg geworden wäre. Denn das Buch wäre wesentlich billiger zu verfilmen gewesen als eben "Das Imperium schlägt zurück".

Interessant auch, dass weder Han Solo noch Chewbacca mit dabei gewesen sind, also in Lucas' ursprünglichem Konzept nicht so wichtig gewesen waren ...
#6 Friedhelm 2014-05-03 14:03
Abgesehen davon, ob Abrahms irgendeinen Roman als Vorlage nutzt, stellt sich mir viel eher die Frage, wie die neue Triologie unter seiner Ägide aussehen wird.

Für mich ist der Mann -u.a.- nur ein "Spielberg-Epigone" - und schon seine TV-Serien "Lost" oder "Fringe" sind irgendwann in hoffnungsloser Verwirrung abgesunken..

Von seinem "Star-Trek-Reboot" wollen wir gar nicht erst reden - da hat er beim 2. Film einfach nur die alte "Khan-Story" -wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen- verwurstet.

Mir graut jetzt schon davor, was im nächsten Jahr dann als "Episode VII" durch die Kinos geistern wird.

Man darf annehmen, dass Abrahms auch hier -als Zugeständnis an zeitgenössische Sehgewohnheiten der Youngsters- die Temposchraube wieder anziehen wird und dabei die Story zur Nebensache erklärt..
#7 Andreas Decker 2014-05-03 16:37
zitiere Friedhelm:
Mir graut jetzt schon davor, was im nächsten Jahr dann als "Episode VII" durch die Kinos geistern wird.

Man darf annehmen, dass Abrahms auch hier -als Zugeständnis an zeitgenössische Sehgewohnheiten der Youngsters- die Temposchraube wieder anziehen wird und dabei die Story zur Nebensache erklärt..


Abrams gehört zu einer Autorengeneration, die immer Form über Inhalt stellt. Hauptsache ein Twist, egal wie sinnfrei er ist. Bei kurzen Sachen klappt das, bei längeren eher nicht, wie Serien wie Alias oder Lost schön bewiesen haben.

Andererseits, überlegt man, wie absolut grottig Episode I-III waren, müsste Episode VII wirklich sehr schlecht werden, um das noch zu unterbieten.
#8 Friedhelm 2014-05-03 18:20
zitiere Andreas Decker:




Andererseits, überlegt man, wie absolut grottig Episode I-III waren, müsste Episode VII wirklich sehr schlecht werden, um das noch zu unterbieten.


George Lucas hat wohl damals nach "Episode VI ("Die Rückkehr....")die Lust an "seinem Baby" verloren. Dann, in den 90ern hat er sich aus irgendeinem Grunde doch noch an die Episoden I-III gemacht.

Gemunkelt wurde von "Geldnöten" und/oder "Fanwünschen". Dabei hat der gute Mann auch völlig übersehen, dass I-III schon rein stilistisch überhaupt nicht mit IV-VI zusammenpassen. Aber ihm war's wohl egal, hauptsache die Kohle stimmt.

Abrahms hat seine TV-Serien "Lost" und "Fringe" irgendwann -aus reiner Ideenarmut" an die Wand gefahren..

Und wenn man sich eben "Star Trek" ansieht -zumindest Teil 2-, dann ahnt man schon, dass er mit "Star Wars" erstrecht total überfordert sein dürfte.

Aber, ich lasse mich ja gerne überraschen...

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