Preisabsprachen bei Ebooks

US Justizministerium Wegen des Verdachts auf Preisabsprachen für E-Books hat das US-Justizministerium ein Kartellverfahren gegen den Technologiekonzern Apple und fünf große Verlagshäuser, die US-Tochter der deutschen Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, Simon & Schuster, USA, Harper Collins, USA, Penguin aus Großbritannien sowie Hachette Livre aus Frankreich) eingeleitet.

Dem Ministerium zufolge richteten sich die Absprachen vor allem gegen die Preispolitik des Onlinehändlers Amazon. Als Konsequenz hätten die Verbraucher für E-Books Millionen von Dollar zu viel bezahlen müssen.

Den  eingereichten Dokumenten zufolge wird den Unternehmen "Verschwörung zur Begrenzung des Preiswettbewerbs" vorgeworfen. Dadurch sei es Amazon erschwert worden, E-Books verbilligt anzubieten.

Der Kern der Vorwürfe trifft das vom verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs begründete Vermarktungsmodell für E-Books. Mit dem Erscheinen des iPad setzte Apple ein neues Preissystem für E-Books durch, bei dem die Verlage die Preise festsetzen und Apple 30 Prozent des Buchpreises einbehielt.

In der Folge stiegen die Preise für E-Books. Amazon musste daraufhin die Konditionen mit den Verlegern neu aushandeln. Anders als in Deutschland gibt es in den USA keine Buchpreisbindung.

Die Verlage Hachette von Lagardere, HarperCollins von News Corp und Simon & Schuster von CBS stimmten inzwischen einem Vergleich zu. Apple ist dagegen bereit, es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen.

Bild: Logo US-Justizministerium aus der Wikipedia

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