ZDF auch im Netz erfolgreich - Jahresbilanz der Onlineinhalte

ZDFDas ZDF-Online-Angebot hat 2016 durchschnittlich 1,89 Mio. Visits pro Tag erzielt. Damit stieg die Nutzung im Vergleich zum Vorjahr um 25 %. Mit durchschnittlich 2,33 Mio. Visits pro Tag erreicht das Angebot die höchste Nutzung im Juni und August während der Fußball-EM und den Olympischen Spielen.

Stärkster Tag ist der 26. Juni 2016 mit 4,56 Mio. Visits (u.a. Fußball-EM-Achtelfinale: Deutschland – Slowakei).


Insgesamt sehen 32 Prozent der Deutschen gelegentlich live oder zeitversetzt ZDF-Sendungen im Internet an (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2016).
Das entspricht einer Reichweite von 22,4 Mio. Personen. 11 Prozent oder 7,8 Mio. Personen nutzen die Angebote mindestens einmal pro Woche. Der Anteil der mobilen Nutzung liegt insgesamt bei 43 Prozent. Der Nutzungsanteil über ein internetfähiges TV-Gerät (HbbTV) beträgt im Durchschnitt 9 Prozent; im Lauf des Jahres ist er von 7 auf 13 Prozent gestiegen.

Alle nachfolgend genannten Werte zu den Video-Sichtungen beziehen sich auf den Zeitraum bis zum Relaunch der ZDFMediathek, d.h. vom 1. Januar bis zum 27. Oktober 2016. Aufgrund einer Umstellung des Messverfahrens sind die Daten vor und nach dem Relaunch nicht vergleichbar. Für die Sichtungen gilt außerdem, dass nur die Nutzung über PCs und Laptops berücksichtigt ist. Die Nutzung über Smartphones, Tablets und Smart-TVs wird bisher weitgehend noch nicht erfasst.

Meistgesehenes Video war das „NEO MAGAZIN ROYALE“ vom 12. Mai 2016 mit 496 Tsd. Sichtungen, gefolgt von der ersten Ausgabe von „Schulz & Böhmermann“ mit 339 Tsd. Abrufen. Im Durchschnitt erreichen die Folgen des „NEO MAGAZIN ROYALE“ 191 Tsd. Sichtungen pro Ausgabe – lediglich die „heute-show“ ist mit durchschnittlich 198 Tsd. Sichtungen erfolgreicher.

Im Bereich Fiktion punkten vor allem die Fernsehfilme. So erreicht der Dreiteiler „Ku’damm 56“ im Schnitt 313 Tsd. Sichtungen pro Folge. Die Erstsendungen der Fernsehfilme auf den Regel-Sendeterminen erzielen ebenfalls regelmäßig hohe Abrufzahlen: das „Herzkino“ im Durchschnitt 118 Tsd., der „Samstagskrimi“ 94 Tsd. und der „Fernsehfilm der Woche“ 102 Tsd. Sichtungen.

Die ZDF-Nachrichtenvideos erzielen pro Tag im Schnitt 61 Tsd. Abrufe. Unter den Dokumentations- und Reportage-Formaten steht „37°“ mit im Schnitt 46 Tsd. Abrufen auf Platz 1. Gerade bei Dokumentationen zeigt sich, dass sich viele Zuschauer ihr Programm unabhängig vom Ausstrahlungstermin zusammenstellen. Das gilt besonders für Formate mit einem großen Programmreservoir, wie „Terra X“ oder die Dokus von ZDFinfo.

Beim Sport konzentriert sich die Nutzung des Online-Angebots vor allem auf Livestreams: Werden im Schnitt pro Tag 212 Tsd. Livestream-Sichtungen gezählt, waren es am 26. Juni (Fußball-EM-Achtelfinale: Deutschland - Slowakei) mit 2,13 Mio. zehn Mal so viele. Auch während der olympischen Spiele wurden häufig Livestream-Sichtungen im Millionenbereich erzielt – auch dank des online-exklusiven Livestream-Angebots.

Das im aufgelaufenen Jahr 2016 mit Abstand erfolgreichste Video auf den ZDF-YouTube-Kanälen ist mit 10,95 Mio. Sichtungen „POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann – Ich hab Polizei“. Auch die Ränge zwei und drei werden von Abrufvideos der Sendung „NEO MAGAZIN ROYALE“ belegt: „NEO MAGAZIN ROYALE-Fernsehnothilfe: Schwiegertochter gesucht #Verafake“ mit 6,93 Mio. Sichtungen und !BE DEUTSCH! [Achtung! Germans on the rise!]“ mit 5,22 Mio. Sichtungen. Ebenfalls unter den ersten zehn sind Videos von ZDFtivi („JoNaLu“) und ZDFsport (Fußball-EM: Deutschland – Italien).
Bild: ZDF-Logo aus der Wikipedia

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