Neue Reihe mit acht hochklassigen Kinoabenden im Ersten

1 Premiere für das „PremierenKino". Neue Reihe mit acht hochklassigen Kinoabenden im Ersten, ab 13. September 2016, immer dienstags ab 22:45 Uhr

Im Herbst startet Das Erste seine neue Kinoreihe: Das „PremierenKino" zeigt acht international erfolgreiche Kinoproduktionen, darunter auch mehrere ARD-Koproduktionen, als TV- und Free-TV-Premieren.

Grand Budapest Hotel
THE GRAND BUDAPEST HOTEL (USA/Deutschland/Großbritannien 2014) Sendetermin im Ersten: 13. September 2016 um 22:45 Uhr


Zum Auftakt des „PremierenKinos" entführt das Oscar-prämierte Meisterwerk von Kultregisseur Wes Anderson in einen bizarren Kosmos, der den morbiden Charme der Habsburger Zeit atmet. Die Tragikomödie erzählt auf wunderbare Weise vom bewegten Leben des Concierge Gustave (Ralph Fiennes) und seines treuen Lobby-Boys Zero, einem kostbaren Vermächtnis, dem Mordverdacht und der Historie eines Grandhotels. Das titelgebende „Grand Budapest" erinnert an ein legendäres Hotel aus der Zeit der k.u.k. Monarchie in der ungarischen Hauptstadt. Für seinen Film versammelte Anderson ein famoses Ensemble, bestehend aus Ralph Fiennes, Tony Revolori, F. Murray Abraham, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Harvey Keitel, Jude Law, Tom Wilkinson, Bill Murray, Edward Norton und Tilda Swinton, die sich spielerisch mit Herzenslust an Skurrilität übertreffen. Kein Wunder, dass die bis in kleinste Details ebenso brillante wie einfallsreich inszenierte Tragikomödie mit neun No  minierungen ins Oscar-Rennen ging und in vier Kategorien gewann, unter anderem für das grandiose Szenenbild und die exzentrischen Kostüme. „Grand Budapest Hotel" war ein weltweiter Kinokassenschlager und ein von der Kritik gefeiertes Meisterwerk.

  • Ich.Darf.Nicht.Schlafen.

BEFORE I GO TO SLEEP (Großbritannien/Frankreich/Schweden 2013) Sendetermin im Ersten: 20. September 2016 um 23:30 Uhr Einen wiederkehrenden Albtraum durchlebt Hollywoodstar Nicole Kidman in dem britischen Psychothriller „Ich.Darf.Nicht.Schlafen.": Als Frau ohne Erinnerungsvermögen versucht sie, in Sisyphusarbeit ihr Leben wieder herzustellen. Oscar-Preisträger Colin Firth spielt ihren Mann, der durch die Einmischung eines anderen die totale Kontrolle über sie verliert. Auf das grandiose Hauptdarstellerduo fokussiert Rowan Joffe in seiner kammerspielartigen Verfilmung des Bestsellers von S. J. Watsons. Durch die Kameraführung von Ben Davis entsteht, trotz des wohlgeordneten Settings, das unbehagliche Gefühl: Etwas stimmt hier nicht!

  • Dallas Buyers Club

(USA 2013) Sendetermin im Ersten: 27. September 2016 um 22:45 Uhr Matthew McConaughey in der Hauptrolle des White-Trash-Cowboys und Jared Leto als Transvestit Rayon gingen in dem Aids-Drama an ihre Grenzen und räumten zu Recht nicht nur bei den Oscars ab. „Dallas Buyers Club" erzählt die Lebensgeschichte des Aids-Patienten Ron Woodroof, der nicht nur gegen seine tödliche Krankheit, sondern auch gegen zynische Wirtschaftsinteressen und deren Erfüllungsgehilfen ankämpfen musste. Ebenso berührend wie unsentimental verbindet das Drama ein persönliches Schicksal mit dem zeitgenössischen Kontext und zeigt, wie ratlos und teilweise menschenverachtend mit den stigmatisierten Erkrankten umgegangen wurde. Weltweit war die Low-Budget-Produktion ein Erfolg bei Kritik und Publikum.

  • Belle - Die Nichte des Lords

DIDO ELIZABETH BELLE (Großbritannien 2013) Sendetermin im Ersten: 4. Oktober 2016 um 22:45 Uhr Ein Doppelporträt aus dem 18. Jahrhundert bildet den Ausgangspunkt für das Historiendrama: Darauf ist Dido mit ihrer weißen Cousine Elizabeth gleichberechtigt ins Bild gesetzt. Dass der kinderlose Earl of Mansfield seine schwarze Großnichte mit aristokratischen Privilegien aufwachsen ließ, sorgte seinerzeit für Aufsehen in der von Rassismus geprägten Ständegesellschaft. Mit seinem wegweisenden Urteil, auf das die Verfilmung unter der Regie von Amma Asante zuläuft, sorgte der Oberste Richter des Landes für die Abschaffung der Sklaverei. Mit dem imposanten Herrenhaus, romantischen Gärten und prachtvollen Kostümen lässt der Filme in das privilegierte Leben der britischen Aristokratie eintauchen.

  • Quartett - ewig junge Leidenschaft

QUARTET (Großbritannien 2012) Sendetermin im Ersten: 11. Oktober 2016 um 22:45 Uhr Hollywood-Star Dustin Hoffman gab mit „Quartett - Ewig junge Leidenschaft" sein Regiedebüt. Dabei gelang dem selbst 75-Jährigen eine hinreißende Komödie über Musik und das Altern. Ein spielfreudiges, hochkarätiges Ensemble mit der großartigen Maggie Smith gibt dem Stoff den letzten Schliff, unterstützt von echten Opernstars wie Gwyneth Jones als Primadonna Anne Langley.

  • Alles inklusive

(Deutschland/Spanien, BR/ARD Degeto 2014) Sendetermin im Ersten: 18. Oktober 2016 um 22:45 Uhr Liebevoll und zuweilen ironisch zeichnet Doris Dörrie in der Tragikomödie ihre Charaktere. Enttäuscht von der Liebe und vom Leben versuchen die Akteure des Films, endlich beides auf die Reihe zu bringen. Eine wechselvolle Geschichte über Urlauber und Gestrandete - Herzenswärme inklusive. Die Verfilmung ihres gleichnamigen Romans hat die Regisseurin mit Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Hinnerk Schöneman, Axel Prahl und Fabian Hinrichs erstklassig besetzt. Neben den Hauptdarstellern glänzt Juliane Köhler als zickige Chefin.

  • Exit Marrakech

(Deutschland/Marokko, BR/ARTE/ARD Degeto 2013) Sendetermin im Ersten: 25. Oktober 2016 um 23:30 Uhr Mit „Exit Marrakech" kehrte Caroline Link auf den Kontinent zurück, dem sie ihren größten künstlerischen Erfolg verdankt: den Gewinn des Oscars für „Nirgendwo in Afrika". Ihr großartig fotografiertes Roadmovie erkundet die fremde Kultur aus der unbedarften Perspektive eines jungen Ausreißers, der seinen Vater erst zur Weißglut bringen muss, um von ihm wahrgenommen zu werden. Als egozentrischer Kultursnob glänzt Ulrich Tukur an der Seite des großartigen jungen Samuel Schneider, der mit dem Berlin-Film „Boxhagener Platz" bekannt wurde.

  • Global Player - Wo wir sind isch vorne

(Deutschland, BR/ARD Degeto 2013)  Sendetermin im Ersten: 1. November 2016 um 22:45 Uhr Hannes Stöhr steht vor allem für trendiges Hauptstadtkino. Mit „Global Player - Wo wir sind isch vorne" taucht er in die schwäbische Kleinstadtwelt seiner Jugend ein. Sicher im Gespür für jedes Detail, erzählt der preisgekrönte Regisseur vom Überlebenskampf eines Hechinger Familienunternehmens aus dem Musterländle. Urgestein Walter Schultheiß spielt in der Tragikomödie einen sturen Patriarchen, dessen altbewährte Rezepte zwar nicht mehr in die Zeit passen, der aber einen unerschütterlicher Kampfgeist in den globalen Wettbewerb einbringt.

Bild: Logo Das Erste aus der Wikipedia

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