Nautilus 113: Revolverhelden, Götterkinder und Hypnose

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Eigentlich wollte doch jeder in der Kindheit Cowboy-und-Indianer spielen, der heimliche Sprößling eines antiken Gottes sein oder allen anderen mit Suggestion und hypnotischen Kräften seine Gedanken aufzwingen.

In der aktuell erschienenen August-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS - Abenteuer & Phantastik wird all dies möglich.


Flirrende Mittagshitze, Staub, ein Schießeisen im Holster, am Horizont Banditen und Indianer - das ist High Noon und der Stoff, aus dem Legenden um Gunslinger, Pistoleros und einsame Revolverhelden im Wilden Westen gemacht sind.

Die Disney Studios wollen die Kinozuschauer mit der filmischen Legende um den "Lone Ranger" mit auf die Reise zu Indianern und Revolvermännern nehmen, und die NAUTILIS schaut wie üblich hinter die Kulissen: Der Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Gore Verbinksi berichten im Heft über die Dreharbeiten mit Johnny Depp als durchgeknalltem Indianerschamanen Tonto an der Seite des maskierten Texas Rangers John Reid, der für das Gute kämpft.

Wie die Geschichten des Wilden Westens tatsächlich lauteten, ob im Leben von echten Revolverhelden wie Doc Holiday oder Wyatt Earp oder geschönt durch die zeitgenössischen Groschenromane des Penny Dreadful und der Dime Novels, über das Weird West- und Pulp-Genre, hin zu Steven Kings "Der dunkle Turm"-Saga und bis zum modernen Space Western in "Fire Fly", "Star Wars" oder "Cowboys und Aliens", zeigt das Magazin per Sachartikel.

Glaubt man den Geschichtenerzählern, ist es gefährlich, das Kind eines Gottes zu sein. Welche Abenteuer eine Gruppe moderner göttlicher Teenager in "Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen" mit mystischen Kreaturen aus dem Zeitalter der Sagen und Legenden erleben muss, berichtet in der NAUTILUS Regisseur Thor Freudenthal.

Der Autor und Filmemacher Tommy Krappweis erzählt im Interview von den aktuell begonnenen Dreharbeiten zur Verfilmung seines Romans "Mara und der Feuerbringer", in der eine seherisch begabte Schülerin aus dem Hier und Jetzt Probleme mit germanischen Gottheiten bekommt.

Die Autorin Josephine Angelini spricht über die leidenden Helden in ihrer romantischen "Göttlich verliebt"-Saga, und begleitend dazu gibt es in dieser Ausgabe einen Überblick über den aktuellen Roman-Trend zu göttlichen Helden und heroischen Mythen in der Fantasy-Literatur.

Wie Magie und überirdische Kräfte muten für den Laien die Möglichkeiten der Hypnose und der posthypnotischen Suggestion an. Warum sich der britische Erfolgsregisseur Danny Boyle niemals hypnotisieren lassen würde, obwohl er Hypnose, Gedächtnis-Manipulation und suggerierte Erinnerungen zum Kernthema seines raffinierten Thrillers "Trance - Gefährliche Erinnerung" gemacht hat, erzählt der Filmemacher freimütig im Interview.

Welche Entwicklungen Trance und Hypnose seit der Epoche der Schamanen über Bühnen-Gaukeleien und Mesmerismus bis zur modernen klinischen Psycho-Therapie durchlaufen haben und welche schier unglaublich klingenden Möglichkeiten aber auch Grenzen sie als Instrument der Bewusstseinsveränderung aufweisen, klärt die Ausgabe deshalb aus streng wissenschaftlicher Sicht inklusive einem Lexikon, der die wichtigsten Begriffe allgemein verständlich erklärt.

Weiterhin im Heft sind Features und Interviews zum feinen Spukhaus- und Exorzisten-Gruselfilm "Conjuring: Die Heimsuchung", zu "Wolverine: Weg des Kriegers", zu den untoren Marshals des Rest in Peace Departments in "R.I.P.D.", zu Revolvermännern in "Call of Juarez: Gunslinger" und zur Gedächtnismanipulation im Action-Adventure "Remember Me". Dazu gibt es die regelmäßige monatliche Kinovorschau, die von Romanautoren kommentierte Übersicht zu aktuellen F&SF-Titeln, DVD-Besprechungen, Hörbuch-Empfehlungen und Games-Rezensionen.

Die gesamte Ausgabe kann bereits seit Anfang Juli komplett und gratis auf Fantasymagazin online durchgeblättert werden.

Die Print- wie auch die ePaper-Ausgaben für PC, Tablets und Smartphones sind aktuell erschienen. In der kommenden September-Ausgabe geht es dann um Monsterjäger, Antihelden, Doppelwelten und Gleichberechtigung - alles aus der Perpektive der Phantastik betrachtet.

Bild: Nautilus 113, Abenteuer Medien Verlag

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