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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: Der Fluch der Todesdiamanten & Mörder in roter Seide

Kommissar XDie Heftromanserie
Teil 34

Anfang 1961 erschien zeitgleich mit dem KX-Roman # 96 „DER EINZELGÄNGER“ mit dem Pabel-Taschenbuch # 27 „EINER WEISS ALLES“, geschrieben von C. H. Guenter, das erste Kommissar X-Taschenbuch.

Mit „EINER WEISS ALLES“ tauchte im Jahre 1961 auch zum ersten Mal das Autorenpseudonym BERT F. ISLAND auf, das interessanterweise seit Beginn der Serie in keinem der Heftromane auftauchte bzw. Verwendung fand.

Denn weder auf dem Cover oder auf der ‚ersten‘ Seite der Romane noch in der Titel-Vorschau war dieser Name abgedruckt worden.

Es ist daher anzunehmen, dass der KX-Redakteur ROBERT F. ATKINSON dieses Pseudonym speziell für die KX-Taschenbücher erfunden hat.

Der Fluch des TodesdiamantenBAND 23 – DER FLUCH DES TODESDIAMANTEN
von Robert F. Atkinson
Der Privatdetektiv Jo Louis Walker wird von dem Inhaber der Harmond-Diamond-Company beauftragt, in einer Reihe von Diamantendiebstählen zu ermitteln. In Südafrika angekommen, macht er nicht nur die Bekanntschaft der reizenden Donna Faber, sondern Kommissar X wird auch eine Menge Geld angeboten, damit er Südafrika umgehend verlässt. Als er nicht darauf eingeht, wird er niedergeschlagen.

Auch die weiteren Versuche Walker aus Südafrika zu entfernen, fruchten nicht, sondern bewirken nur das Gegenteil.

Als dann auch noch Hendrik Leiden, der Leutnant der Minenpolizei, ermordet wird, gibt Kommissar X nicht auf, bis der Täter seine gerechte Strafe bekommen hat.

Auf einem Schiff kommt es schließlich zum Showdown zwischen Kommissar X und James Rubber, der sich als Donna Fabers Stiefvater entpuppt. Doch Rubber ist zwar ein Dieb und Ganove, aber nicht der gesuchte Mörder. Der Mörder entpuppt sich als Mörderin in Gestalt von Donna, die Walker die ganze Zeit den Kopf verdreht hat.

Besonderheiten:
  • Erster Fall von Kommissar X in Südafrika.
  • Vermutlich der Debüt-Roman von Robert F. Atkinson.
  • Zweiter Roman, der nach Band 4 in der Ich-Form verfasst ist.

Mörder in roter SeideBAND 24 – MÖRDER IN ROTER SEIDE
von C. H. Guenter
Jo Louis Walker und sein Freund Tom Rowland machen in Barcelona zusammen Urlaub. Nachdem der Filmstar Manuela Rivers spurlos verschwindet, beauftragt sie der Interpol-Agent Pedro Trafficante in dieser ‚Entführung‘ zu ermitteln. Trafficante vermutet, dass Menschenhändler ihre Hände im Spiel haben.

Als jedoch ein Telegramm von Manuela aus London eintrifft, wird den beiden wieder der Auftrag entzogen.

Doch Kommissar X glaubt nicht daran, dass der Filmstar das Telegramm verschickt hat. Um seine Theorie zu überprüfen, fliegen beide, sehr zum Missfallen von Rowland, nach London. Nach einem kurzen Aufenthalt in Paris, wo sie kurz von Inspektor La Porte informiert werden, der ebenfalls in dem Menschenschmuggler-Fall involviert ist, erreichen sie schließlich die britische Hauptstadt. Doch der Filmstar ist in ihrem Hotel nicht anzutreffen. Dafür ihr ‚Manager‘ Pepe, der in London ermordet wird. Dafür stoßen sie auf die Spur einer gewissen Katja Kolonska. Kommissar X und Tom Rowland gelingt es schließlich, den Menschenschmuggler-Ring im Libanon zu sprengen, was in Zusammenarbeit mit Interpol auch weltweit zu dessen Auflösung führt.

Besonderheiten:
  • Debüt von Inspektor Pinner von Scotland Yard.
  • Ein Roman mit Inspektor La Porte.

Fazit: Mit „DER FLUCH DES TODESDIAMANTEN“ gelingt Robert F. Atkinson ein guter Einstieg in die Serie. Mit dem flüssig und spannend geschriebenen Roman, der allerdings mit einigen Klischees behaftet ist, gelingt es dem Autor, den Leser durchaus zu unterhalten.

Nach den letzten beiden Durchhängern kehrt C. H. Guenter in „MÖRDER IN ROTER SEIDE“ wieder zu seiner alten Form zurück und schickt Kommissar X und Tom Rowland quer durch Westeuropa. Im Libanon kann der Fall schließlich abgeschlossen werden.

Schade finde ich nur, dass Guenter für den Roman nicht Inspektor Fred Morgan aus Band 19 übernommen hat. Stattdessen gibt mit Inspektor Pinner eine eigene Kreation von Guenter ihr Debüt.

© by Ingo Löchel

 

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