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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: Tödliches Morgenrot & Hier irrte Mrs. Burnside

Kommissar XDie Heftromanserie
Teil 27

Ein kleines Indiz dafür, dass es zu Beginn der Serie mit der Zusammenarbeit zwischen den Autoren, der Redaktion sowie dem Verlag noch nicht so ganz klappte, könnten vermutlich u. a. die falschen Namen sein, die bei der Titelvorschau angegeben wurden. So lautete z. B. die Titelvorschau zu Band 7 „Das Verbrechen geht weiter“.Der richtige Titel des Romans hieß aber „DIE SPUR FÜHRT NACH LAS VEGAS“.


Auch bei den Bänden 12 und 23 war die Titelvorschau u. a. fehlerhaft.

  • Band 12 „Mit verdeckten Karten“ > Richtiger Titel „HIER IRRTE MRS. BURNSIDE“.
  • Band 23 „Faule Tricks mit heißer Ware“ > Richtiger Titel „DER FLUCH DES TODESDIAMANTEN“.

Waren in den ersten beiden Bänden der Heftromanserie zudem noch keine Personenbeschreibungen enthalten, so tauchten diese in KX # 3 zum ersten Mal in der Serie auf. In Band 4 waren sie dagegen nicht vorhanden und liefen ab Band 5 unter „Personenverzeichnis“, die aber in den Bänden 6, 8 und 10 wieder fehlten, dafür aber in den Bänden 7 und 9 wieder und diesmal in etwas ausführlicherer Form enthalten waren. Ab KX # 11 war das „Personenverzeichnis“ dann schließlich fester Bestandteil der Serie geworden.

Interessanterweise waren die Personenverzeichnisse in den ersten 10 Bänden vorwiegend in den KX-Romanen enthalten, die von dem Autor C. H. Guenter verfasst worden waren.

Zödliches MorgenrotBAND 11 – TÖDLICHES MORGENROT von C. H. Guenter
Nachdem der vierte Frachter in der Nähe von San Francisco verschwunden ist, beauftragt Direktor Blight von der Lloyd-International-Seever-Versicherung den Privatdetektiv Jo Louis Walker mit den Ermittlungen.

Nachdem sich Kommissar X an Daisy Timmermann, der Sekretärin von Blight herangemacht hat, warnt diese ihn vor einem Gangstersyndikat, das bei dem Verschwinden der Schiffe seine Finger im Spiel hat.

Walker fliegt nach San Francisco und begibt sich danach zum Hafen, wo er seine Ermittlungen aufnimmt. Auf einem Motorboot kommt es zu einer ersten Konfrontation mit dem Gangstersyndikat, wobei einer der Gangster getötet wird.

Zusammen mit seinem Freund Tom Rowland stellt Kommissar X den Gangstern schließlich eine Falle.

Direktor Blight von der Versicherung entpuppt sich dabei als Drahtzieher und Chef des Gangstersyndikats, der bei einem Schusswechsel ums Leben kommt.

Besonderheit:
  • Jo Louis Walkers erster Fall in San Francisco
  • Falsche Titelvorschau

Zödliches MorgenrotBAND 12 – HIER IRRTE MRS. BURNSIDE
(Autor unbekannt)

Muriel Chandler beauftragt Jo Louis Walker während seines Aufenthaltes in seinem Zweitbüro in Los Angeles, ihre Tante Ada Longstreet ausfindig zu machen. Bei seinen Recherchen stößt der Privatdetektiv auf einen Mann namens Harry Griffo, der ermordet wird.

Kommissar X bekommt daraufhin Besuch von Lieutenant Larkin von der Bayview Police, weil bei der Durchsuchung der Leiche seine Visitenkarte gefunden wurde.

Durch ein Foto, auf dem neben Griffo auch die beiden Gangster Frankie Cool und Verne Slayton abgebildet sind, stößt er auf die Nachtclubsängerin June Gordon, die nicht nur in die Mordaffäre verwickelt zu sein scheint, sondern auch in den Überfall auf ihren früheren Chef Brigode, den Griffo, Cool und Slayton verübt haben.

Während seiner Ermittlungen in Los Angeles bekommt er einen Anruf von einer gewissen Mrs. Burnside, der Frau des ehemaligen Gouverneurs Dalton, die ihn bittet, ein Auge auf ihre Tochter Sheila zu haben. Der Zufall will es, dass Brigode einst den Gouverneur und dessen Partei unterstützt hat.

Besonderheiten:
  • Kommissar X ‚eröffnet‘ sein Zweitbüro in Los Angeles.

Fazit: Sowohl „TÖDLICHES MORGENROT“ als auch „HIER IRRTE MRS. BURNSIDE“ sind zwei flüssig geschriebene KX-Romane, die den Leser sehr gut unterhalten. Etwas mehr Spannung kann jedoch  der Autor C. H. Guenter mit  wohldosierter Action mit seinem Roman erzeugen.

© by Ingo Löchel

 

Kommentare  

#1 A.F.Morland 2011-08-29 09:08
Ich habe die KX-Romane immer wieder mit Vergnügen geschrieben. Jo Walker wurde damals zu einem Teil von mir.
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