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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: TATORT BAGDAD-CLUB

KOMMISSAR X - Die HeftromanserieBand 68
Tatort: Bagdad-Club
(Autor unbekannt)

Fred Summers gerät durch den Versicherungsbetrüger Jim Bennett, genannt Policen-Jim, in den Verdacht ein Schmuckstück gestohlen zu haben.

Er schaltet den Privatdetektiv Jo Louis Walker ein, der Bennett das Handwerk legt und in den Knast landet.


Tatort: Bagdad-ClubEin Jahr später taucht eine gewisse Violet Bennett, die Ehefrau des Gauners Jim Bennett, der seine Gefängnisstrafe verbüßt hat, im Büro des Privatdetektivs auf.

Die beauftragt Jo Louis Walker ihren Mann zu beschatten, damit dieser nicht wieder auf schiefe Bahn gerät.

Kurze Zeit später erhält er eine Einladung zur Eröffnung des „Bagdad Night Clubs“, die von Jim Bennett, dem Direktor des Clubs stammt.

Als Jim Bennett sein Büro im Nachtclub betritt, findet er zu seiner Überraschung eine männliche Leiche im Kleiderschrank.

Unterdessen tauchen Joe Louis Walker und Tom Rowland im Nachtclub auf. Dort wird eine gewissen Myra Eastman von einem Mann angegriffen, den sie mit einer Flasche niederschlägt, bevor sie ohnmächtig wird. Als sie wieder erwacht kniet Maurice Perl über sie und der fremde Mann ist tot.

Perl bringt sie in ein anderes Klubzimmer. Als Walker und Rowland die Behauptung der Frau überprüfen wollen, dass sie einen Mann ermordet haben soll, ist die Leiche im Nebenzimmer jedoch verschwunden.

Nach einem Besuch bei Anwalt Philip Howard, der Jo und Tom erzählt, dass sich Myra alles nur aufgrund ihrer Trunkenheit eingebildet hat, bestätigt kurze Zeit später auch Myra Eastman diese Version, die Kommissar X aber ganz und gar nicht überzeugt.

Während seiner Recherchen findet Walker heraus, dass Myra niemanden umgebracht hat. Denn alles war nur inszeniert, um die Millionenerbin zu erpressen und um eine erhebliche Summer zu erleichtern.

Als Maurice Perl ermordet wird, stellt Kommissar X den Hintermännern eine Falle.

  • Titelbild: ?
  • Innenillustrationen: Theo Thomas
  • Preis: 0,60 DM
  • Das Zeitalter der Detektive, FBI - Folge

Fazit: Mit TATORT: BAGDAD-CLUB wird ein ziemlich langweiliger KX-Roman präsentiert, der einfach nicht richtig in die Gänge kommt.

Das liegt vor allem daran, dass das Szenario um den Gauner Jim Bennett, um die reiche Erbin Myra Eastman sowie um die Leute, die ebenfalls hinter der Erbschaft her sind, ziemlich langatmig und wirr daherkommt, und zudem auch nicht sehr viel hergibt.

Die Konsequenz daraus ist, dass man sich regelrecht durch die Seiten quälen muss, bis man endlich das ebenfalls sehr unspektakuläre und langweilige Ende des Romans erreicht hat.


Da hilft es auch nicht, dass Maurice Perl im letzten Drittel des Romans ermordet wird, weil die ganze Geschichte dann endgültig ins Unrealistische abdriftet.

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© by Ingo Löchel

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