Der Deutsche Fernsehpreis 2016: Die Nominierungen

der deutsche Fernsehpreis 20162014 wurde "Der Deutsche Fernsehpreis" in seiner bisherigen Form abgeschafft, da die Relevanz der Auszeichnung nach oft nicht nachvollziehbaren Nominierungen und Preisträgern immer mehr gegen Null tendierte, und auch die Zuschauer der Gala vermehrt den Rücken zuwandten.

Inzwischen wurde von den vier Stiftern (ARD, ZDF, RTL, Sat.1) ein neuer Preis ins Leben gerufen. Anstelle einer Fernsehgala werden ab 2016 die "besten und erfolgreichsten Produktionen eines Fernsehjahres" lediglich bei einem Branchentreff gewürdigt, die nicht im Fernsehen übertragen wird. Zum ersten Mal wird dieser neue "Deutsche Fernsehpreis" am 13. Januar 2016 stattfinden.


Am 10. Dezember wurden die Nominierungen, die von einer elfköpfigen Fachjury unter der Leitung von TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens bestimmt wurden, bekannt gegeben.
Insgesamt dürfen 49 Nominierte in 20 Kategorien auf eine Auszeichnung hoffen.

Die Nominierungen

Bester Fernsehfilm
"Altersglühen - Speed Dating für Senioren" (ARD/WDR/NDR)
"Ein großer Aufbruch" (ZDF)
"Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)
"Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)
"Zum Sterben zu früh" (ZDF/arte)

Beste Serie
"Club der roten Bänder" (VOX)
"Deutschland 83" (RTL)
"Weinberg" (TNT Serie)

Beste Schauspielerin
Iris Berben für "Das Zeugenhaus" (ZDF)
Henriette Confurius für "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
Maria Simon für "Silvia S. - Blinde Wut" (ZDF)
Antje Traue für "Weinberg" (TNT Serie) und "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)
Ina Weisse für "Ich will dich" (ARD/WDR/arte) und "Ein großer Aufbruch" (ZDF)

Bester Schauspieler
Charly Hübner für "Bornholmer Straße" (ARD/MDR/ARD Degeto/RBB) und "Der verlorene Bruder" (ARD/WDR/BR/MDR/ARD Degeto)
Tobias Moretti für "Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit" (ARD/BR/ORF) und "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1) und "Das Zeugenhaus" (ZDF)
Friedrich Mücke für "Weinberg" (TNT Serie) und "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)
Jonas Nay für "Deutschland 83" (RTL) und "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
Florian Stetter für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)

Beste Comedy/Kabarett
"Die Anstalt" (ZDF)
"PussyTerror TV" (WDR)
"Schorsch Aigner - Der Mann, der Franz Beckenbauer war" (ARD/WDR)

Beste Unterhaltung Primetime
"Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt" (ProSieben)
"The Voice of Germany" (ProSieben/Sat.1)
"Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (VOX)

Beste Moderation Unterhaltung
Steven Gätjen für "Schlag den Raab" (ProSieben)
Barbara Schöneberger für "Die 2 - Gottschalk & Jauch gegen ALLE" (RTL)
Florian Silbereisen für "Die Besten im Sommer" und "Das Adventsfest der 100.000 Lichter" (ARD/MDR/ORF)

Beste Unterhaltung Late Night
"Circus HalliGalli" (ProSieben)
"Neo Magazin Royale" (ZDF/ZDFneo)
"Ponyhof" (TNT Glitz)

Bestes Factual Entertainment
"Die Höhle der Löwen" (VOX)
"Das Jenke-Experiment" (RTL)
"Kessler ist..." (ZDF/ZDFneo)

Beste Information: Berichterstattung zur Flüchtlingskrise
"An der Grenze - 24 Stunden an den Brennpunkten der Flüchtlingskrise" (N24)
"Der Flüchtlingsreport" (ARD/hr/BR)
"Thementag Flüchtlinge" bei RTL vom 31.08.15 (RTL)

Beste persönliche Leistung Information
Michel Abdollahi für seine Reportage "Im Nazidorf" und seine Straßenaktionen im "Kulturjournal" (NDR)
Dunja Hayali für ihre Interviews bei der Erfurter AfD-Demonstration im "ZDF-Morgenmagazin" vom 29.10.15 (ZDF)
Anja Reschke für Ihren "Tagesthemen"-Kommentar "Flüchtlinge - Hetze im Netz" vom 5.8.15 (ARD/NDR)

Beste Talksendung
"Hart aber fair" - "Jetzt reden die Helfer" vom 09.11.15 (ARD/WDR)
"Markus Lanz" (ZDF)
"Menschen bei Maischberger" (ARD/WDR)

Beste Dokumentation/Reportage
"Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg" aus der Reihe "Die große Samstags-Dokumentation" (VOX)
"Sie mussten die Hölle sehen - Auf der Flucht vor Boko Haram (RTL)
"Todesflug MH 17 - Warum mussten 298 Menschen sterben?" aus der Reihe "Die Story im Ersten" (ARD/WDR/NDR)

Bester Sportjournalismus
"Geheimsache Doping. Im Schattenreich der Leichtathletik" und "Geheimsache Doping. Wie Russland seine Sieger macht" von Hajo Seppelt im Rahmen der ARD-"Sportschau" (ARD/WDR)
"Die Story im Ersten": "Der verkaufte Fußball - Sepp Blatter und die Macht der FIFA" (ARD/WDR/SWR)
"Sport Inside" (WDR)

Beste Regie
Lars Becker für "Zum Sterben zu früh" (ZDF/arte)
Matti Geschonneck für "Ein großer Aufbruch" (ZDF) und "Das Zeugenhaus" (ZDF)
Philipp Kadelbach für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)

Bestes Buch
Stefan Kolditz für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)
Magnus Vattrodt für "Ein großer Aufbruch" (ZDF) und "Das Zeugenhaus" (ZDF)
Anna Winger für "Deutschland 83" (RTL)

Beste Kamera
Ngo The Chau für "Zum Sterben zu früh" (ZDF/arte)
Philipp Haberlandt und Frank Küpper für "Deutschland 83" (RTL)
Martin Langer für "Ein großer Aufbruch" (ZDF)

Bester Schnitt
Ulf Albert für "Altersglühen - Speed Dating für Senioren" (ARD/WDR/NDR/Riva Filmproduktion GmbH) - Heike Gnida für "Blochin" (ZDF)
Bernd Schlegel für "Nackt unter Wölfen" (ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR)

Beste Musik
Jens Öttrich für "Club der roten Bänder" (VOX)
Fabian Römer für "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
Stefan Will und Marco Dreckkötter für "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)

Beste Ausstattung
Gabriele Binder (Kostüm) und Knut Loewe (Szenenbild) für "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (ZDF)
Peri de Braganca (Kostüm) und Thomas Franz (Szenenbild) für "Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern" (RTL)
Max Wohlkönig (Kostüm) und Matthias Müsse (Szenenbild) für "Mordkommission Berlin 1" (Sat.1)

Bild: Schriftzug Der deutsche Fernsehpreis 2016

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