Heinz Schenk gestorben

1Am 1. Mai verstarb der Showmaster und Schauspieler  Heinz Schenk im Alter von 89 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalles in Wiesbaden.

Heinz Schenk wurde am 11. Dezember 1924 in Manz geboren. Mit zehn Jahren stand er bereits zum ersten mal auf der Bühne.

Nach seinem Schulabschluss am Bischöflichen Willigis-Gymnasium machte er eine Lehre in der Teppich- und Gardinen-Abteilung des Wiesbadener Kaufhauses Krüger & Brandt und nahm parallel Schauspielunterricht.


Nach Ende des Zweiten Weltkrieges trat Schenk auf diversen Kabarettbühnen auf, bis er 1951 beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator anfing, wo er u. a. durch die Sendung FRANKFURTER WECKER bekannt wurde.

1966 übernahm Heinz Schenk die Nachfolge von Otto Höpfner im BLAUEN BOCK und schrieb danach Fernsehgeschichte.

Von 1966 bis 1987 führte der gebürtige Mainzer mit Äppelwoi aus dem Bembel durch die hessische Unterhaltungssendung. Ganze 208 Mal moderierte Heinz Schenk die Show, die bis zu 20 Millionen Menschen anschauten.

Schenk war aber nicht nur der Moderator von ZUM BLAUEN BOCK und der Spaßmacher vor der Kamera, sondern auch der Kopf der Sendung. Er lieferte nicht nur die Ideen, sondern schrieb neben den Texten auch fast alle Lieder zur Sendung.

1987 verabschiedete sich das "Schlappmaul" Heinz Schenk und erreichte mit seiner letzten ZUM BLAUEN BOCK - Sendung noch 15,9 Millionen Zuschauer.

Schenk widmete sich danach wieder verstärkt der Bühne und wurde zu einer Stütze am Frankfurter Volkstheater. Zu seinen Paraderollen gehörte 1991 DE GEIZHALS, die hessische Version von Molières Schenk war neben seinen Theaterauftrittet auch sporadisch im Film und Fernsehen zu sehen.

So u. a. als RUDI WÄSCHER in KEIN PARDON (1993), in BRIEFGEHEIMNIS ( 1994), PEANUTS - DIE BANK ZAHLT ALLES (1996), DER EINGEBILDETE KRANKE (1996) oder DAS KLEINE AMTSGERICHT (1999)

2001 sah man Heinz Schenk als HUBERT HEIN in OSTERWUNDER, einer Folge der Serie ALLES ATZE, in seiner letzten Fernsehrolle.

Bild: Heinz Schenk

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