Ausschreibung GEISTERSTÄDTE UND ANDERE VERLASSENE ORTE

Bettina Ickelsheimer-Förster Geisterstädte! Verlassen liegen sie da. Niemand hat sie seit Jahren betreten. Viele Gebäude sind bereits verfallen. Dicke Staub- und Schmutzschichten überziehen alles.In den Häusern findet man zum Teil aber noch alles so vor, wie es verlassen wurde. Hals über Kopf vielleicht? Wenn ja, warum?

Zu den Geisterstädten gehören heute vor allem ehemalige Goldgräbersiedlungen oder Bergbaudörfer. Es gibt aber auch andere Orte, die der Natur wieder übergeben wurden oder überlassen werden mussten.

Und man findet sie überall auf der Welt.


Hier ein paar  Beispiele:

Prypjat: Traurige Berühmtheit erlangte Prypjat in der Nähe von Tschernobyl. Die Stadt musste infolge des Reaktorunglücks von 1986 komplett evakuiert werden. Noch heute findet man viele Gebäude dort so vor, wie sie verlassen wurden.

Centralia: Sehr bekannt ist auch Centralia in Pennsylvania, wenn auch vielen unter einem anderen Namen, da der Ort als Vorlage für die fiktive Stadt Silent Hill in der gleichnamigen Verfilmung des Videospiels diente.

Alt-Graun. In gewisser Weise zählt auch Alt-Graun in Südtirol zu den verlassenen Orten. Das Dorf wurde zusammen mit einem Teil von Reschen sowie den Weilern von Arlund, Piz, Gorf und Stockerhöfe (St. Valentin) 1950 für die Stromerzeugung unter Wasser gesetzt.

Und es gibt noch viel mehr Geisterstädte oder verlassene Orte auf der Welt. Egal ob es einzelne Gebäude sind, geschlossene Freizeitparks, stillgelegte Minen, nicht mehr befahrene Bahnstrecken, verwaiste Ferienanlagen, ehemalige Bunker oder geflutete beziehungsweise eingestürzte Tunnels, alle verlassenen Orte bergen irgendein Geheimnis.

Ein Geheimnis, das mysteriös sein kann. Das erschreckend sein kann. Stellt euch also eine Geisterstadt oder einen anderen verlassenen Ort vor und fragt euch, was dort geschehen sein könnte. Warum ist der Ort verlassen? Was ist passiert?

Lasst eurer Fantasie freien Lauf und erzählt uns die packenden, mysteriösen, schaurigen oder gar erschreckenden Geschichten, die sich dahinter verbergen.

Einsendeschluss: 31. August 2015
Umfang der Geschichten: Ab  25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
Text: unveröffentlicht, die Rechte müssen beim Autor liegen

Einzusenden als Textdokument (.docx, .doc, .rtf, .odt) an: shadodex(at)verlag-der-schatten.

Infos unter: Verlag der Schatten

Bild: Verlegerin Bettina Ickelsheimer-Förster (Foto: Schlossar Crailsheim)

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