Am 25. April: Zamorra-Abend in Rodgau mit Autorenbeteiligung

Wenn der Tod lachtMit der Erbschaft eines Schlosses an der Loire und einem Kästchen mit einem geheimnisvollen Amulett beginnt eine Geschichte, die den Parapsychologen Zamorra deMontagne bis in die sieben Kreise der Hölle und auf unbekannte Welten führt. Professor Zamorra zögert, die Erbschaft und damit das Château Montagne zu übernehmen. Er macht die Bekanntschaft von Geschöpfen, von denen in seinen Vorlesungen an diversen Universitäten nie die Rede war …

1974 erschien der erste Roman von Professor Zamorra, der dienstältesten Mysteryserie Deutschlands. Seit über 40 Jahren erscheint alle 14 Tage ein Roman, die Serie steuert auf Band 1100 zu.


Ein guter Grund für den Literaturkreis der Phantastischen Gemeinschaft Rodgau eV einmal einen Abend mit 'dem Meister des Übersinnlichen' und der 'zweitgrößten Grusel-Serie' zu verbringen.

Als Gast haben wir den Teamautor Manfred H. Rückert eingeladen, der unter anderem für die Recherche zuständig ist.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 25.04.2015 um 20:00 Uhr im Jugendhaus Dudenhofen, Freiherr-vom-Stein-Straße 8, 63110 Rodgau statt.

Bild: Cover Wenn der Tod lacht, Bastei Verlag

Kommentare  

#1 MHR 2015-04-26 14:35
Vielen Dank für die Veröffentlichung des Termins.

Der Professor Zamorra-Abend am 25.04.2015 ist sehr gut gelaufen. »Wenn fünf Besucher kommen werte ich das als Erfolg«, sagte ich im Vorfeld. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Es kamen fünfzehn Zuhörer, darunter Rudi Bading, der Autor der Zamorra-Kolumne im »Zauberspiegel« und Michelle Stern, Autorin für »Perry Rhodan«.
#2 Alter Hahn 2015-04-27 00:28
Der Professor Zamorra wurde seinerzeit von Bastei als eine Art Schnellschuss-Serie nach klassischem Muster (Held, Frau zum Retten und der gute Freund) etwickelt, um eine Marktposition zu besetzen. Helmut "Jason Dark" Rellergerd reklamiert für sich, die Serie erfunden zu haben.

In der ursprünglichen Art der ersten 110 Bände hätte sie wohl jeder Autor erfinden können, der auch nur halbwegs was mit Horror und Grusel zu tun hatte. Erst Werner Kurt Giesa baute die Serie als das aus, was sie bis zu einem Jahr vor seinem Tod war. Schon das begannen die Neu-Autoren Werners Ideenwelt langsam abzubauen und ihre eigenen Konzepte zu entwickeln. Da hat er mit am Telefon oft genug die Ohren voll gejammert. Nachdem er dann tot war, ging der Abbruch des Giesa'schen Gedanken-Konzepts so über die Bühne, das nur noch fragmentarische Grundmauern vorhanden sind. Und Werner hat ja auch schon sehr früh erkannt, das es nichts bringt, die ersten 110 PZ-Bände als Grundlage für die Serie zu nehmen, weil in den einzelen Romanen zu viel Widersprüchliches drin ist.

Warum dieser Zamorra-Termin i Rodgau zeitgleich
mit dem Marburg-Con gelegt wurde, will mir allerdings nicht ins Begriffsvermöge...
#3 Torshavn 2015-04-27 07:28
zitiere Alter Hahn:

Warum dieser Zamorra-Termin i Rodgau zeitgleich
mit dem Marburg-Con gelegt wurde, will mir allerdings nicht ins Begriffsvermöge...

Der Rodgauer Literaturkreis Phantastik findet monatlich immer am letzten Samstag statt, seit Jahren schon ein fester Termin. Ausgesucht hat ihn sich Manfred selbst. Und Rudi hätte wahrscheinlich gar keine Möglichkeit gehabt zu kommen, wenn er nicht vorher in Marburg gewesen wäre.
#4 Torshavn 2015-04-27 07:30
Manfred hat den Abend sehr gut und informationsreich gestaltet. Hat uns die Entstehung der Serie gezeigt und uns bis in die (bekannte) Gegenwart geführt. Ein wunderbarer Abend. Vielen lieben Dank Manfred.

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