In Garmisch: Die Michael- Ende- Woche 22.- 28.08.2013

Ende Woche„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.“ (Michael Ende: „Momo“, 1973)

2013 jährt sich zum vierzigsten Mal das Erscheinen von Michael Endes Roman-Welterfolg „Momo“. Aus Anlass dieses Jubiläums beginnt Garmisch-Partenkirchen, der Geburtsort des Autors (1929- 1995), den KULTurSOMMER erstmals mit einer eigenen MICHAEL-ENDE-WOCHE.


Auftakt ist die Eröffnung einer Sonderausstellung des Illustrators Friedrich Hechelmann in der Galerie des Marktes im Michael-Ende-Kurpark. Gezeigt werden u.a. Hechelmanns Illustrationen zu Michael Endes Erzählung „Ophelias Schattentheater“ und zur Neuausgabe von „Momo“ aus dem Jahr 2010.

Am gleichen Abend ist die Uraufführung der neuen Theaterfassung von „Momo“ mit der Bühnenmusik von Michael Endes langjährigem Freund und künstlerischem Partner Wilfried Hiller. Spielort ist das von „Momo“ inspirierte Amphitheater im Herzen des Michael-Ende-Kurparks.

Gemeinsam mit dem Thienemann- Verlag und Michael Endes Freund und Lektor Roman Hocke veranstaltet die „Phantastische Gesellschaft“ ein zweitägiges internationales Symposium zur Entstehung und Wirkung von „Momo“. Durch das Programm führen Georg Büttel, der Vorsitzende der „Phantastischen Gesellschaft“, und BR- Moderator Christoph Süß.

Außerdem feiert die Schauspiel-Führung „Wo bitte geht’s nach Lummerland?“ Premiere, bei der Kinder und Erwachsene bei einem Spaziergang mit Lukas, dem Lokomotivführer, vielen liebenswerten Romanfiguren begegnen können.

Abgerundet wird das Festival-Programm durch zwei innovative Attraktionen für die jüngsten Michael-Ende-Fans: Mit „Bücherzauberei“ nimmt Gaston, Weltmeister der Zauberkunst, 4- bis 7-Jährige mit ins Reich der Literatur. Die Regisseurin und Theaterpädagogin Angela Hundsdorfer bietet in Zusammenarbeit mit der vhs Garmisch-Partenkirchen den spielerischen Workshop „Philosophie für Kinder: Zeit“ an.

„Aber die Kinder kamen noch aus einem anderen Grund so gern in das alte Amphitheater. Seit Momo da war, konnten sie so gut spielen wie nie zuvor. Es gab einfach keine langweiligen Augenblicke mehr. Das war nicht etwa deshalb so, weil Momo so gute Vorschläge machte. Nein, Momo war nur einfach da und spielte mit. Und eben dadurch – man weiß nicht wie – kamen den Kindern selbst die besten Ideen. Täglich erfanden sie neue Spiele, eines schöner als das andere.“

(Michael Ende: „Momo“, 1973)

Weitere detaillierte Informationen unter www.phantastische-gesellschaft.de

Bild: Plakat der Ende Woche, Phantastische Gesellschaft.de

Gäste sind momentan nicht mehr berechtigt Kommentare zu schreiben, da täglich bis zu 200 Spamkommentare gelöscht werden mussten.

Bitte registriert Euch beim Zauberspiegel. Wir suchen nach einer Lösung.