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DIE ZUKUNFT IN DER TASCHE

Zukunft in der tascheRAINER EISFELDS
Die Zukunft in der Tasche

Der Autor Rainer Eisfeld war dabei. Dabei  als ab 1955 die Science Fiction ihren Siegeszug in der damaligen Bundesrepublik Deutschland begann.

Mit vierzehn Jahren wurde er Mitglied im SFCD (Science Fiction Club Deutschland). Damaliger Gründer und Leiter des SFCD war kein geringerer als Walter Ernsting alias Clark Dalton.


Somit ist Rainer Eisfeld heute ein wichtiger Zeitzeuge. Ein wichtiger Zeitzeuge u. a. darüber, was damals so alles im SF-Fandom geschah. Und es war – wie heute auch - nicht alles  Friede, Freude, Eierkuchen, was dort so alles passierte.

Innere Streitigkeiten und (Graben-)Kämpfe zwischen einzelnen Gruppierungen Oppositionsgruppen der Mitglieder und dem Leiter und Gründer des Clubs, die alle eigene Interessen verfolgten und zudem alle mitunter verschiedene Ansichten über die SF und die weitere Entwicklung dieses Genre hatten,  führten schließlich 1958 zu einer Aufspaltung des Clubs in den SSFI (der Stelaris-Science-Fiction-Interessengemeinschaft) unter K. H. Scheer, Willi Voltz etc. auf der einen Seite und in den SFCE auf der anderen Seite. 1963 fusionierten aber beide Clubs unter Waldemar Kumming und nannten sich fortan wieder SFCD.

„DIE ZUKUNT IN DER TASCHE“
ist nicht nur ein wichtiges Zeitzeugnis über den Beginn und die Entstehung des SF-Fandoms in der Bundesrepublik Deutschland und dessen Entwicklung bis zum Anfang der 1960er Jahre, sondern zugleich auch ein sehr informatives Werk über Begebenheiten, Entwicklungen und Personen, die leider mehr und mehr in Vergessenheit geraten, weil viele Zeitzeugen aus damaliger Zeit leider nicht mehr unter uns weilen und somit diese Informationen nicht mehr präsent sind und drohen für immer verloren zu gehen.

So sorgt nicht nur der Autor Rainer Eisfeld, sondern auch der Verleger Dieter von Reeken mit seinem Verlag, dass diese wichtigen Informationen über diese prägnante Phase des SF-Fandoms nicht für immer verloren gehen, was durchaus schon gängige Praxis geworden ist. Denn viele verstorbene Autoren oder eingestellte Serien  sind durch mangelnde Informationen in den letzten Jahrzehnten  in Vergessenheit geraten und sogar vollends aus dem Gedächtnis getilgt worden.

So kann man nur hoffen, dass „DIE ZUKUNFT IN DER TASCHE“ nicht das einzige Buch dieser Art bleiben wird und dass noch andere Zeitzeugen den Mut finden ihr Wissen preiszugeben.

Die Zukunft in der Tasche

DIE ZUKUNFT IN DER TASCHE
Rainer Eisfeld
Science Fiction und SF-Fandom in der Bundesrepublik, Die Pionierjahre 1955-1960
216 Seiten, 54 Abb., davon 12 in Farbe,
Quellen- und Literaturverzeichnis, Personenregister.
25,00 €
ISBN 978-3-940679-11-6

© by Ingo Löchel

http://www.dieter-von-reeken.de

 

 

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