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... Siegfried Langer über seinen Debüt- Roman, Zeitreisen, Parallelwelten und zukünftige Projekte

Siegfried Langer … Siegfried Langer über seinen Debüt-Roman, Zeitreisen, Parallelwelten und zukünftige Projekte

Siegfried Langer über sich und seine Texte: Ich wollte das schreiben, was ich selbst gerne lesen würde. Natürlich in der Hoffnung, dass auch andere dies gerne lesen würden. - Das ist doch schon mal ein guter Grund, zum Schreiben zu kommen - ersteinmal sich selbst eine Geschichte erzählen.

Im Atlantis Verlag erschien just sein Debutroman »Alles bleibt anders«. Wir nutzten die Gelegenheit, den Autor zu befragen...

Alles bleibt andersZauberspiegel: Herr Langer. Können Sie den Lesern des Zauberspiegels kurz etwas über Ihre Person erzählen.
Siegfried Langer: Klar doch! Ich wurde 1966 in Memmingen im Allgäu geboren. Dort habe ich auch die ersten 30 Jahre meines Lebens verbracht. 1996 bin ich nach Berlin umgezogen; seit nun acht Jahren wohne ich in einer WG in Berlin-Schöneberg.

 

Zauberspiegel: Hatten Sie Vorbilder aus Ihrer Kinder- oder Jugendzeit, an denen Sie sich beim Schreiben Ihrer Romane und Geschichten orientieren?
Siegfried Langer
: Die Bücher von Enid Blyton und die Romane um 'Die drei ???' habe ich regelrecht verschlungen. Dann ging es weiter mit 'Perry Rhodan' und parallel dazu die Krimis von Agatha Christie, Edgar Wallace usw.
Sehr früh hat sich also mein Faible sowohl für die Science Fiction als auch für den Kriminalroman/Thriller herauskristallisiert. Sämtlicher Input hat meinen eigenen Schreibstil geprägt.

Zauberspiegel: „ALLES BLEIBT ANDERS“, erschienen im Atlantis Verlag, war ihr Debüt¬-Roman. Warum suchten Sie sich für Ihren Debüt-Roman gerade das Thema Drittes Reich in Verbindung mit einem Mix aus Zeitreisen, Parallelwelten und verschiedenen Realitäten aus?
Siegfried Langer
: Beinahe jedes Gebäude, jeder Straßenzug in meiner Wahlheimat Berlin strahlt Geschichte aus. Das Dritte Reich fasziniert mich dahingehend, dass ich mir immer wieder Fragen stelle wie beispielsweise 'Wie hättest du damals gelebt?' oder 'Welche Rolle hättest du gespielt? Opfer? Mitläufer? Täter?'. Ich bin unendlich dankbar, dass dies für mich lediglich ein Gedankenspiel darstellt.
Aus dieser Motivation heraus wollte ich einen Roman schreiben, keinen mit erhobenem Zeigefinger, aber der Gewichtigkeit der Thematik angemessen. Da mich zudem die Chaostheorie fasziniert und die Vorstellung der Existenz paralleler Welten, kam das eine zum anderen. Es sollte also ein Spannungsroman werden, der die Leser unterhält, aber dennoch ein wenig zum Denken anregt. Ich hoffe, dies ist geglückt.


Zauberspiegel
: Hatten Sie nie Angst sich beim Schreiben des Romans aufgrund der Zeitreisen- und Parallelwelten-Problematik etwas  in der Handlung zu verheddern?
Siegfried Langer
: Nein. Bevor ich die erste Zeile des Manuskripts geschrieben habe, stand das komplette Konzept bereits fest. Ja, so unromantisch ist das Schriftstellerleben zuweilen.

Zauberspiegel: Was fasziniert Sie persönlich an Zeitreisen und Parallelwelten?
Siegfried Langer:
Der Umstand, dass kleine Veränderungen den Lauf der Geschichte immens beeinflussen können.

Zauberspiegel: Frank, Tristan, Karen und Dieter sind Kinder einer Zeit, in der das Dritte Reich den Krieg gewonnen hat und über ganz Europa herrscht. Mit Professor Gothaers Zeitmaschine wollen sie die Geschichte verändern. Dabei entpuppt sich einer der vier als Verräter. Wird es weitere Abenteuer mit den überlebenden  Zeitreisenden geben?
Siegfried Langer
: Nein. Die Geschichte um Frank Miller ist zu Ende erzählt.

Zauberspiegel: Gehe ich von der richtigen Annahme aus, dass sich Tristan und Frank zum Ende des Romans nun in einer Welt befinden, die unserer ähnelt bzw. unsere ist?
Siegfried Langer
: Das überlasse ich der Fantasie der Leser.

Zauberspiegel: Wie ich Ihrer Homepage entnehmen konnte, haben Sie auch schon einige Kurzgeschichten veröffentlicht. Welcher Genres sind diese Geschichten zuzuordnen?
Siegfried Langer
: Die meisten sind Kurzkrimis, die in Illustrierten veröffentlich wurden, zum Beispiel in 'Auf einen Blick', 'Super TV', 'Neue Post', 'Die Aktuelle' oder 'Romanwoche'. Die Nachfrage nach Science Fiction-Stories ist im deutschen Sprachraum  ja leider sehr gering.

Zauberspiegel: Können Sie sich noch an ihre erste Geschichte erinnern, die Sie geschrieben haben? Wovon handelte sie?
Siegfried Langer
: Das war eine Fantasy-Geschichte, die ich für einen Story-Wettbewerb des EDFC eingereicht hatte; das muss Anfang der Achtziger gewesen sein. An den Inhalt kann ich mich überraschenderweise nicht mehr erinnern. Vielleicht ist es besser, dass ich dies verdrängt habe ...

Zauberspiegel: Ihr neuer Roman erscheint 2011 im Ullstein Verlag und wird  ein Psycho-Thriller sein. Können Sie uns schon etwas über den Inhalt des Buches verraten?
Siegfried Langer
: Da bitte ich noch um ein wenig Geduld. In Kürze gibt es Infos dazu auf meiner Homepage.

Zauberspiegel: Welche weiteren Buchprojekte sind für die nahe Zukunft geplant?
Siegfried Langer:
Im Moment arbeite ich an einem weiteren Psycho-Thriller.

Zauberspiegel: Herr Langer. Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.
Siegfried Langer:
Ich danke Ihnen.

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