ZDF-Nachrichten auf Glaubwürdigkeitsskala auf Platz eins

ZDFMit einem Wert von +2,6 auf einer Skala von -5 bis +5 liegen die Nachrichtensendungen des ZDF – gleichauf mit denen der ARD – auf Platz eins in der Rangfolge der glaubwürdigsten Medien und Nachrichtensendungen.

Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF im November 2016. Gefragt wurde nach der Glaubwürdigkeit verschiedener Medien und der Glaubwürdigkeit der Nachrichtensendungen in einzelnen Fernsehsendern.
Die Umfrage zeigte in der Einschätzung der Glaubwürdigkeit nur geringe Abweichungen von den gleichlautenden vorangegangenen Befragungen im Juni 2015 und Mai 2016.


Das bedeutet: Die Befragten schätzen auch über einen längeren Zeitraum die Glaubwürdigkeit stabil ein.

Fast man die Mediengattungen und die Nachrichtensendungen in eine Rangfolge, liegen die Nachrichten von ZDF und ARD mit jeweils einem Wert von +2,6 vor den regionalen (+2,4) und überregionalen Tageszeitungen (+2,2) und den Wochenmagazinen (+2,1). Die Nachrichtensendungen der privaten Sender werden auf der Skala bei einem Wert von +1,2 (SAT.1) beziehungsweise +1,0 (RTL) eingeordnet. Abgeschlagen folgen soziale Medien mit -1,5 und die Bildzeitung mit -1,9.

Befragt wurden zirka 1000 Erwachsene ab 16 Jahren. Alle Umfrageergebnisse sind zu finden auf der ZDF-Unternehmensseite.

Bild: ZDF-Logo aus der Wikipedia

Kommentare  

#31 Sarkana 2017-01-08 12:06
zitiere Guido:
Wenn ich bei ZEIT ONLINE, WELT, ONLINE FOCUS in die Kommentarspalten sehe, finde ich keine Obama-Trolle. Du?

Ich finde weder die Einen noch die Anderen. Leider steht in den Profilen nie drin, ob sie von Obama oder Putin bezahlt werden oder wenigstens ganz große Fans von Ihnen sind.. Leute die ich in meiner Auffassung als Troll betrachte (also Leute wo ich zu Zeiten als Sysop im GERPHAN bei CompuServe über administrative Maßnahmen nachgedacht hätte), sehe ich da allerdings auch nicht viele - und zumindest ZON und WON verfolge ich die Kommentare häufiger.
#32 Harantor 2017-01-08 13:44
@Uwe Weiher: Als einst die Tagesthemen und das heute journal gegründet wurden war eine der Prämissen, dass in diesen Sendungen nicht nur die bloße Nachricht verkündet werden soll (den die Nachrichtensendungen gab es das schon), sondern die Melsungen vertieft unbd eingeordnet werden sollen. Das ist keine Verschwörung oder etwas Verdecktes, sondern Konzept der Sendungen.

Grundsätzlich gibt es keine "Objekktivität". Subjektives spielt immer rein. Daher sit esa uch wichtig als KOnsument der Nachrichten sich selkbst seine Gedanken zu machen. Bedauerlicherweise ist dazu nicht jeder in der Lage. Aber das sind - zumindest bei ARD/ZDF und anhängende Sender - keine Propaganda das sit normal. Bei "RT" lege ich dafür meine HGand nicht ins FEuer.

Eiun gutes Beispiel ist immer die monatliche Arbeitslosenstatistik. Die gibt es und wenn man darüber berichtetr gibt es immer mehrere Lesarten. Diese Statistik ist im Übrigen nicht gefäkscht. Nur manchaml hilft es beim Lesen dieser Statistik, die Prämissen derselben mitzubewerten und schon kommt man zu einer weiteren Einschätzung derselben ...
#33 Hermes 2017-01-08 18:19
@ Harantor

Also stimmst Du zu, dass es etwas anderes ist, als Laurin in den Raum gestellt hat:

Zitat:
Die Nachrichten geben das wieder, was sie an Informationen erhalten - nichts weiter.
Und als kritischer Konsument der öffentlich-rechtlichen Nachrichten darf man sich schon fragen, warum dort erschütternde Bilder von russischen Bomben auf Aleppo gezeigt werden, aber keine solchen Bilder von amerikanischen, englischen, französischen Bomben auf andere Städte.
#34 G. Walt 2017-01-08 18:20
@Herantor
Zitat:
Wenn man genau hinschaut und -hört, bemerkt man aber doch bei Tagesthemen und Heute Journal eine mehr oder wenige subtile Beeinflussung der Zuschauer. Die Anmoderation zu bestimmten Nachrichten oder die Auswahl des Bildmaterials wollen den Zuschauer in eine bestimmte Richtung lenken. Besonders auffällig war dies in der Berichterstattung über die US-Wahlen, den Syrienkonflikt und die Migrationswelle 2015/16.
Das fiel mir schon mehr als einmal auf, aber es ist sicher auch so gewollt. Der zuständige Reporter wollte direkt auf etwas hinweisen und gibt damit auch vielleicht seine Meinung wieder oder stellt eine andere weitläufige damit zur Diskussion. Denn anders als früher will das ÖR mit ihren Nachrichten natürlich für Diskussionsstoff sorgen, siehe Social Media.

Verschwörungstheorien sind was für Akte X oder Offenabrung 23. Ich bleibe dabei, solange niemand einen Beleg für seine Behauptung, es gebe gewolltes Lügen im ÖR TV abliefert, ist er für mich hochgradig disqualifiziert und zwar in Sachen Intelligenz.
#35 Laurin 2017-01-08 18:57
zitiere Hermes:
@ Harantor

Also stimmst Du zu, dass es etwas anderes ist, als Laurin in den Raum gestellt hat:

Zitat:
Die Nachrichten geben das wieder, was sie an Informationen erhalten - nichts weiter.


Und als kritischer Konsument der öffentlich-rechtlichen Nachrichten darf man sich schon fragen, warum dort erschütternde Bilder von russischen Bomben auf Aleppo gezeigt werden, aber keine solchen Bilder von amerikanischen, englischen, französischen Bomben auf andere Städte.
Der Punkt ist doch recht einfach. Nachrichten sind immer ein Politikum und richten sich nach denen, die das sagen haben. Gerade im internationalen Bereich darf es da kaum Abweichungen geben. Hier ist z.B. die Bündnisfrage klar, die Interessengemeinsamkeiten und das neue Feindbild. Da werden dann keine Nachrichten mehr hinterfragt, wenn sie von offizieller Seite kommen. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffte da auch schon immer bei ARD und ZDF eine Lücke. Da muss z.B. eine Nachricht an sich nicht falsch sein, kann aber so oder so interpretiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht dann darin, gewisse Meldungen erst gar nicht zu bringen weil sie nicht in den gewollten Kanon passen. Es geht also nicht um die Frage ob die Bezeichnung "Lügenpresse" hier zutrifft, sondern wer im Vorfeld massiven Einfluss auf die zu veröffentlichenden Meldungen ausübt. Informationen die schnell raus müssen/sollen können kaum von den Verantwortlichen der Nachrichten da auf Herz und Nieren geprüft werden, sondern man setzt ihre Richtigkeit voraus.
#36 G. Walt 2017-01-08 19:16
Gewisse Nachrichten werden natürlich auch gepuscht oder sind andersherum gar zu oberflächlich. Zwei Beispiele: Die U-Bahn-Attacken der vergangenen Zeit wo mit einem immensen Aufwand nach den Tätern sogar im Netz gefahndet wurde. Weiß jemand wie viele solcher Attacken es gibt? Vielmehr als die ein bis zwei, die man den vergangenen Monaten durch die Medien huschen sah. Es sind viel mehr, die gar nicht Thema werden. Wie viele Kinder verschwinden spurlos oder werden getötet. Viel mehr als die 2-3 jedes Jahr, von denen wir in den Medien erfahren. In der Lokalpresse sieht man .B: das es viel mehr davon gibt. Darum sollte man mehr Lokalpresse lesen. Denn die großen Sender im TV bringen nur eine Auswahl von der sie meinen, dies sei relevant für die Masse. Sie müssen ja auch auch auswählen. Darum gibt es nicht nur einen Krieg in Syrien, sondern auch in der Ukraine z.B. wie mancher schon vergessen haben dürfte. Und auch dort leiden die Menschen. Aber es gibt von dort keine Flüchtlinge, oder nur einen verschwindend geringen Teil. Darum ist dieser Krieg vielleicht etwas in Vergessenheit geraten.

Wenn ich dann Medienberichte von Spezialthemen sehe, dann fühle ich mich beim Thema Pflege immer sehr angesprochen, schon aus Profession und ich wundere ich mich immer wieder, wie viel Müll dort verzapft wird, falsch wiedergeben oder einfach nur lieblos recherchiert ist. Weil das Hintergrund wissen den Redakteuren sicher fehlt.
#37 Ganthet 2017-01-10 08:47
Diese Diskussion zeigt exemplarisch wieder, worum es im Kern eigentlich geht. Einige vorgeschobene Argumente, nämlich dass private Medien einen qualitativ hochwertigen Journalismus abliefern, kann ich als Zeit- und gelegentlicher Spiegelleser sogar teilnen. Im weiteren Verlauf der Diskussion offenbaren sich die Kritiker des ÖR dann doch immer wieder nur als Verschwörungstheoretiker, teils mit rechtsradikalen Hintergrund. Die Zielscheibe sind weniger der ÖR, sondern die Verfassungsorgane der Bundesrepublik. Der ÖR wird als Sprachrohr derjenigen herabgewürdigt, die im eigentlichen Sinne verachtet werden.

Allein schon die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten als ein Gremium wahrzunehmen zeugt von Unkenntnis. Wer glaubt, dass all diese TV- und Radiosender mit ihren ganzen Magazinen und Beiträgen zentral durch ein Gremium gesteuert werden, der soll sich doch einfach mal informieren. Der NDR bei uns in Hannover geht ziemlich offen damit um. Man muss es allerdings auch aushalten können, wenn die eigene Sicht durch die Realität irritiert wird.

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