ZDFinfo auf Mission im All: Die Doku "Building Star Trek" erklärt den Erfolg der Kult-Serie "Raumschiff Enterprise"

ZDF infoAm 8. September 1966 flimmerte die Science-Fiction-Serie "Star Trek" zum ersten Mal über amerikanische Bildschirme. Die Faszination für Captain Kirk und Commander Spock hat sich auch ein halbes Jahrhundert später nicht gelegt. Am Montag, 14. November 2016, 21.00 Uhr, blickt ZDFinfo in "Building Star Trek: Die Erfolgsgeschichte einer Serie" hinter die Kulissen des Weltraumabenteuers. Die Dokumentation von Regisseur Mick Grogan begleitet Experten des Smithsonian Air and Space Museums bei der Restauration der Enterprise und zeigt, wie im Science Fiction Museum in Seattle die Brücke des Raumschiffs rekonstruiert wird. In Interviews kommen ehemalige Teammitglieder und Schauspieler zu Wort, darunter Nichelle Nichols, die Lieutenant Nyota Uhura verkörperte.


Mitte der Sechziger rechnete niemand mit dem großen Erfolg der Low-Budget-Serie. Dennoch wurde "Star Trek" nicht nur zum Vorreiter für viele Entwicklungen in Technik und Wissenschaft, sondern war ebenso wegweisend in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Denn in Zeiten des Kalten Krieges arbeiteten im kosmopolitischen "Star Trek"-Universum der russische Navigator Chekov und der amerikanische Captain Kirk friedlich zusammen. Und auch in Sachen Emanzipation war die Serie ihrer Zeit voraus: Auf dem Raumschiff übernahmen Frauen in Führungspositionen Verantwortung.

Der Kuss zwischen Captain Kirk und der dunkelhäutigen Lieutenant Uhura löste 1968 einen Skandal in der vom Rassismus geprägten US-amerikanischen Gesellschaft aus. Erst ein Jahr zuvor wurde das Verbot von Mischehen auch im letzten US-Bundesstaat als verfassungswidrig erklärt. Weil es zuvor noch nie einen Kuss zwischen Schwarz und Weiß im Fernsehen zu sehen gab, hatte der Sender NBC Skrupel, diese Episode mit dem Titel "Platons Stiefkinder" auszustrahlen.

Bild: Logo ZDF info

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