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Sprengkommando Atlantik

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Terrorist Lou Kramer (Anthony Perkins" und seine Gangstertruppe überfallen und besetzen im Nordatlantik die drei Bohrinseln Esther, Ruth und Jennifer, auf denen über 700 Menschen arbeiten. Forderung an die britische Regierung: 25 Millionen Pfund. Admiral Brindsen (James Mason) weiß nur eine Lösung: Taucheinsatzspezialist und Katzenliebhaber Rufus Ffolkes (Roger Moore) und sein Team von Kampftauchern sollen die Terroristen während der Verhandlungen mit Kramer ausschalten.

Am 23. Mai 2017 verstarb der Schauspieler Roger Moore, der neben seiner Rolle als James Bond auch in anderen internationalen Produktionen zu sehen war. 

So u. a. 1979 in dem Actionthriller "SPRENGKOMMANDO ATLANTIK" unter der Regie von Andrew V. McLaglen, der 1976 mit "Der Letzte der harten Männer" seinen letzten Westernfilm drehte, und danach mit Filmen wie "Die Wildgänse kommen" (1978) und "Steiner - Das Eiserne Kreuz - 2. Teil" (1979) ins Action-Genre wechselte.
Nach dem Film "Zurück vom River Kwai" (1989), drehte McLaglen 1991 mit "Malko - Eye of the Widos" seinen letzten Film. Danach zog sich der Regisseur aus dem Filmgeschäft zurück.

1980 arbeitete Roger Moore in "Die Seewölfe kommen" erneut mit dem Regisseur Andrew V. McLaglen zusammen, in dem auch die alten Haudegen Gregory Peck, David Niven und Trevor Howard mitspielten.

Der Film "SPRENGKOMMANDO ATLANTIK" hat selbst nach fast vierzig Jahren nichts von seiner Spannung verloren hat. Was neben der guten Besetzung auch an dem Action- und Westernregisseur Andrew V. McLaglen liegt, der als Kenner der Materie eine überzeugende Inszenierung abgeliefert hat.

Neben Roger Moore, der sich in seiner Rolle sichtlich wohlfühlt, und eine überzeugende Darstellung als Katzenliebhaber Ffolkes  abgibt, ist der Schauspieler Anthony Perkins als dessen Gegenspieler im Film zu sehen.

Hinzu kommen James Mason als Admiral Admiral Brindsen, Jack Watson als Olafsen, Kapitän des Versorgungsschiffes, mit dem Roger Moore und Regisseur McLaglen bereits in "Die Wildgänse kommen" zusammen gearbeitet hatten, sowie die Schauspielerin Lea Brodie, die in "SPRENGKOMMANDO ATLANTIK" in ihrer letzten Kinorolle zu sehen ist.

Sprengkommando Atlantik
England 1979

Regie: Andrew V. McLaglen
Darsteller: Sir Roger Moore, James Mason, Anthony Perkins, Michael Parks, David Hedison, Lea Brodie

FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 96 Minuten

Erscheinungstermin: 25. August 2017
Black Hill Pictures

© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Feldese 2017-12-08 18:34
Damals ist der Streifen ja gefloppt, was wirklich schade ist, denn Roger Moore ist tatsächlich sehenswert in dieser kauzigen Rolle.
Wäre der Film (abgesehen von den Star-Gagen eher eine Billig-Produktion) ein Hit gewesen, wäre Moores Karriere vielleicht nach seinem Bond-Ausstieg nicht so versandet, er wäre in einigen netten verschrobenen britischen Charakterrollen eingesetzt worden - und hätte wahrscheinlich geglänzt.
Und hätte vielleicht eine echte zweite Karriere nach dem smarten, immerhin ironischen "Schönling" gehabt.

Eigentlich war ja schon sein Lord Sinclair ein versnobtes Original.

Leider war sein Schwanengesang dann nicht durch die Rollen verschroben, sondern fand in "verschrobenen" Filmen statt. Werbeträger einer Willy-Bogner-Show ("Feuer, Eis & Dynamit" ). Co-Star in einem der miesesten Michael-Winner-Filme ("Bullseye"). Bösewicht in einem Van-Damme-Klopper ("The Quest"). Und dann noch "Boat Trip"...

Dass Andrew V. McLaglen übrigens den zweiten (kaum besseren als den lachhaften ersten) "Malko"-Film gedreht hat, hatte ich erfolgreich verdrängt.
Welch Absturz eines Regisseurs, der in den 70ern zu den großen Könnern im Fach Action ("Die Wildgänse kommen" ) gezählt wurde (und in den 60ern u. a. die unvergessene Westernkomödie "MacLintock" gedreht hat - allerdings auch schon den blöden "Die Unerschrockenen"...)
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