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JEAN MARAIS - EDITION 1

JEAN MARAIS - EDITION 1Mein Schwert für den König/Ritter der Nacht/ Im Zeichen der Lilie/Die eiserne Maske
JEAN MARAIS – EDITION 1
 
DVD  1: Mein Schwert für den König / Le Capitan
(1960/ 90 Minuten)
Nachdem sein Vater ermordet wurde, besteigt der erst 15-jährige Ludwig XIII den Thron Frankreichs.


Das Land droht im Chaos zu versinken, oder der mutige François de Capestang steht dem jungen König mit seinem Schwert zur Seite…

DVD 2: Ritter der Nacht / Le Bossu
(1960/ 101 Minuten)
Der junge Edelmann Henry flieht mit der kleinen Tochter seines heimtückisch ermordeten Freundes nach Spanien. Henry schwört Rache - er lässt 16 Jahre vergehen, bis er nach Frankreich zurückkehrt und die Täter von einst aufsucht…

DVD 3: Im Zeichen der Lilie / Le Miracle des loups
(1961/ 99 Minuten)
Die bildschöne Jeanne de Beauvais und Robert lieben sich innig. Doch Jeanne ist das Patenkind von Frankreichs König Ludwig XI. und soll deshalb standesgemäß heiraten. Sie wird dem unsympathischen Herzog von Burgund versprochen…

DVD 4: Die eiserne Maske / Le Masque de fer
(1962/105 Minuten)
Ludwig XIV, der Sonnenkönig, hat ein furchtbares Geheimnis: In einem finsteren Verlies hält er seinen Zwillingsbruder gefangen - das Gesicht hinter einer eisernen Maske verborgen. Als der Verbannte fliehen kann, wird D'Artagnan auf seine Fährte gesetzt…

In der ersten Jean Marais – Box sind vier Filme enthalten, von denen drei wirklich sehr spannende Abenteuerfilme sind. 
Der vierte Film allerdings, „DIE EISERNE MASKE“ (Le Masque de fer) kann man getrost vergessen. Der Film ist mal wieder ein gutes Beispiel einer missglückte Abenteuer – Komödie, in der Jean Marais nicht nur eine undankbare Rolle als D’Artagnan inne hat, sondern der Inhalt des Films vollständig missglückt ist. Auch die deutsche Synchronstimme des französischen Schauspielers nervt gewaltig.

Dagegen wird man mit von „MEIN SCHWERT FÜR DEN KÖNIG“ (Le Capitan) und „IM ZEICHEN DER LILIE“ (Le Miracle des loups) bestens unterhalten. Zwei sehr gut gespielte Abenteuerfilme, in denen Jean Marais, wie in all seinen  anderen Filmen, alle seine Stunts selber macht.

Als bester Film der Box kann man „RITTER DER NACHT“ (Le Bossu) betrachten, die wohl interessanteste LAGARDERE – Verfilmung, die ich bisher gesehen habe. Eine Top-Rolle für Jean Marais, der auch als Buckliger eine gute Figur macht und punkten kann.

Die beste Verfilmung dieses Historienstoffes „LE BOSSU“ ist aber nach wie vor „DUELL DER DEGEN“ man Daniel Auteuil.

Alle vier Filme liegen in bester DVD – Qualität vor. So dass man sich über den Bild und Ton nicht im geringsten beschweren kann.

Das Preisleistungsverhältnis stimmt auch. Die Box kostet 39,95 Euro. So gibt man pro Film knapp 10,00 Euro.

Einziger Minuspunkt der JEAN MARIAS – EDITION 1 ist, wie bereits erwähnt, der Film „DIE EISERNE MASKE“, der wirklich nicht zu empfehlen ist. Sieht man von diesem Manko einmal ab, hat man mit dieser Box drei wirklich sehr schöne und spannende Filme mit dem französischen Schauspieler, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Fazit:  Ein Muss für Jean Marais – Fans und für Freunde des Abenteuerfilms.

JEAN MARAIS – EDITION 1
DVD  1: Mein Schwert für den König / Le Capitan
(1960/ 90 Minuten)
DVD 2: Ritter der Nacht / Le Bossu
(1960/ 101 Minuten)
DVD 3: Im Zeichen der Lilie / Le Miracle des loups
(1961/ 99 Minuten)
DVD 4: Die eiserne Maske / Le Masque de fer
(1962/105 Minuten)
Bildformat: 2,35:1 (16:9 anamorph codiert)
Tonformat: Dolby Digital 2.0 / Mono
Sprachen: Deutsch, Französisch
Laufzeit: 404 Minuten
39,95 Euro

Universum Home Entertainment

 

Kommentare  

#1 Feldese 2017-12-08 18:55
Im französischen Original mag ich "Masque de fer" ganz gern, da Jean Marais als gealterter D'Artagnan sein Image und das des Mantel-und-Degen-Helden gehörig auf die Schippe nimmt.
Heute eher in Deutschland vergessen, zählte Marais auch hierzulande in den 50er-Jahren zu den absoluten Topstars, auf einer Stufe mit internationalen Stars wie Gary Cooper.

Die Marais-Verfilmung von "Le Bossu" (in Frankreich neben "Die drei Musketiere" und "Capitain Fracasse" wohl DER Klassiker der Mantel-und-Degen-Romane) ist für mich die Schönste, ein echter Genre-Klassiker (wie Errol Flynns "Robin Hood"), obwohl auch die mit Auteuil SEHR gelungen ist. (Aber z.B. als Buckliger ist Marais einfach besser und der ältere Film ist einfach stilistisch mehr aus einem Guss.)

Ein Manko haben allerdings beide an sich gemein: Lagardere ist zu Anfang in beiden Verfilmungen eigentlich zu alt, was aber angesichts beider Hauptdarsteller zu verschmerzen ist...

Auch ein kleines Sammelgebiet: Alle Lagardere-Filme... Kommst Du nicht zu Lagardere, kommt Lagardere zu dir!
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#2 Valerius 2017-12-08 19:15
Der Schauspieler Jean Marais war in den 1950er und 1960er Jahren in Deutschland sehr beliebt, was auch die vielen Artikel in der "Film Revue" beweisen.
In Frankreich zählte Marais in den 1950er und 1960er Jahren neben Jean Gabin und Eddie Constantine zu den Topstars des Landes.
Nach den Fantomas-Hits stagnierte aber seine Karriere, was vermutlich auch daran lag, dass neuen Stars wie Alain Delon und Jean-Paul Belmondo die Herzen der Kinozuschauer eroberten und zu den neuen Top-Stars in Frankreich avancierten.
Interessanterweise machte Marais alle Stunts in seinen Filmen selbst.

Ein sehr schöner Film mit Jean Marais ist auch "Der Graf mit der eisernen Faust".

Und der interessante Marais-Abenteuerfilm "Im Zeichen der Lilie", erinnert zwar ein bisschen an den Robert-Taylor-Film "Liebe, Tod und Teufel", ist aber auch sehr unterhaltsam.

Sehr zu empfehlen ist die zweiteilige "Graf von Monte Christo"-Verfilmung mit Jean Marais aus den 1950er Jahren. Meine Meinung nach die beste Verfilmung des Dumas-Stoffes. Der kam vor kurzem sogar auf Arte.
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#3 Feldese 2017-12-08 23:29
Ja, Jean Marais machte wie später Bebel seine Stunts selbst, was seinen Abenteuerfilmen noch eine spezielle Note gab.
Zwar ging nach 20 Jahren Karriere in höchster Höhe ("Die Schöne und das Biest" aus den 40ern von Jean Cocteau ist bis heute unvergessen) in den 60er-Jahren sein Status als Kinokassenstar langsam zu Ende, populär blieb er aber bis zu seinem Tod.

In der Töpferstadt Vallauris, wo er auch begraben ist und seine alte Villa steht (in der Nähe von Cannes), gab es bis vor ein paar Jahren ein kleines Marais-Museum. Leider wurde der Nachlass inzwischen versteigert und dadurch verstreut.

Eddie Constantine würde ich in Sachen Bedeutung/Status nicht auf dieselbe Stufe stellen. Das waren in den 50er Jahren neben Marais eher der genannte Gabin, Fernandel, Gerard Philipe und zudem Bourvil.
Ende der 50er, Anfang der 60er kamen dann Belmondo, Ventura, Delon.
Und nicht zu vergessen, seit den 50ern dabei und seit erster Hälfte der 60er ein Superstar: Louis de Funes.

Mit dem sich Marais (sie hatten vor den drei "Fantomas"-Filmen schon miteinander gedreht, da aber nicht mit gleichem Status) übrigens beim "Fantomas"-Dreh nicht im Geringsten verstand. Marais konnte (laut seiner Memoiren) nicht ab, wie überheblich sich de Funes "untergeordneten" Mitarbeitern gegenüber verhielt.
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#4 Feldese 2017-12-08 23:33
P.S.: Nicht zu vergessen Yves Montand, dessen Bedeutung aber als Sänger noch höher eingeschätzt wurde.
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#5 Valerius 2017-12-09 00:24
Und nicht zu vergessen Lino Ventura. Da lief vor ein paar Tagen auf Arte noch ein Film mit ihm. Ein französischer Gangsterfilm aus den 1960er Jahren. Der zweite Atem von Regisseur Melville.
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